ToBi Digital: Marcel-Callo-Haus bietet digitales Betreuungangebot an

Betreuung

Die Kinder- und Jugendfreizeitstätte Marcel-Callo-Haus hat vorübergehend geschlossen. Doch die Betreuer haben sich etwas einfallen lassen, um die Kinder auch weiterhin zu betreuen.

Castrop-Rauxel

von Joel Kunz

, 07.04.2020, 15:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wie alle Bildungs- und Betreuungseinrichtungen in Castrop-Rauxel hat auch das Marcel-Callo-Haus bis mindestens 19. April geschlossen.

Wie alle Bildungs- und Betreuungseinrichtungen in Castrop-Rauxel hat auch das Marcel-Callo-Haus bis mindestens 19. April geschlossen. © Ruhr Nachrichten

Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus hat seit 16. März das Castroper Marcel-Callo-Haus geschlossen. Vor einer Woche haben die Erzieher nun das Projekt „ToBi-Digital“ ins Leben gerufen. Dort können die Acht- bis Elfjährigen der ToBi-Gruppe nun online betreut werden.

Mit Angeboten von der klassischen Hausaufgabenbetreuung und Lernangeboten bis zur Freizeitgestaltung mit Sport und Spiel ist das Programm breit gefächert. Alles findet komplett online als Videokonferenz über Skype statt.

Als beschlossen wurde, dass das Marcel-Callo-Haus wie viele andere Einrichtungen aufgrund des Coronavirus vorübergehend geschlossen werden sollte, kam Betreuer Mirza Ahmicic zusammen mit seiner Kollegin Lena Miklikowski auf die Idee, das Projekt zu starten.

Eltern waren begeistert von der Idee des Marcel-Callo-Hauses

„Wir haben vorher die Eltern der Kinder kontaktiert und sie gefragt, wie sie einem solchen Projekt gegenüberstehen. Alle waren direkt begeistert von der Idee.“, sagt Ahmicic.

„Wir wollen auch den Eltern eine Entlastung bieten, da momentan alle Familien zuhause förmlich aufeinanderliegen. An den Kindern bleiben wir dran, wir lassen sie auch in der Krise nicht im Stich. Sie sollen einen Lichtblick bekommen, da viele noch nicht verstehen können, was es mit der Coronakrise genau auf sich hat und warum sie zuhause bleiben müssen“, ergänzt er.

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