Kostenloses Trinkwasser: Stadt installiert die ersten zwei Stationen in Schulen

Umweltschutz

Plastikmüll vermeiden, Leitungswasser nachfüllen: Das können jetzt Schüler an zwei Schulen in Castrop-Rauxel. Die beiden Schulen sollen nur den Anfang in der Stadt machen.

Castrop-Rauxel

03.02.2020, 07:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Weniger Plastikmüll durch Nachfüllstationen: Zwei Schulen in Castrop-Rauxel bekommen jetzt Wasserstationen, an denen Schüler ihre Trinkflaschen auffüllen können.

Weniger Plastikmüll durch Nachfüllstationen: Zwei Schulen in Castrop-Rauxel bekommen jetzt Wasserstationen, an denen Schüler ihre Trinkflaschen auffüllen können. © picture alliance/dpa

Das Projekt „Refill your bottle“ ist jetzt an zwei Castrop-Rauxeler Schulen angelaufen. An zwei Trinkwasserstationen an der Wilhelmschule und am Ernst-Barlach-Gymnasium bietet sich Schülern künftig die Möglichkeit, ihre mitgebrachten Trinkflaschen mit Wasser aufzufüllen. Damit will die Stadt Castrop-Rauxel einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

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Leitungswasser trinken ist aktiver Klimaschutz, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Unter dem Motto „Refill your bottle“ gibt es bereits Projekte, die dafür werben, die eigene Trinkflasche mit Leitungswasser aufzufüllen. Auch die Stadtverwaltung will sich stärker dafür einsetzen und plant an Schulen weitere Wasserstationen.

Jährlich werden 21 Milliarden Einwegflaschen verbraucht. Nicht nur der hohe Plastikverbrauch, auch die Transportwege schaden dem Klima. Die Stadtverwaltung will daher das Trinken von Leitungswasser fördern und plant in Kooperation mit Gelsenwasser weitere Wasserstationen.

Wasserversorgung

Informationen zur WAsserqualität

  • Für die Wasserversorgung im gesamten Stadtgebiet ist die Gelsenwasser AG zuständig.
  • Bürger, die sich über ihre eigene Trinkwasserqualität informieren möchten, können dies jederzeit über die Internetseite von Gelsenwasser: www.gelsenwasser.de.
  • Detailliert wird dort über das Trinkwasser der jeweiligen Stadtteile berichtet.

Die Wasserqualität soll regelmäßig durch Gelsenwasser geprüft werden.

Mittelfristiges Ziel ist, Spender in allen Schulen sowie am Altstadtmarkt zu installieren. Darüber werden derzeit Gespräche mit der Gelsenwasser AG geführt und weitere Fördermöglichkeiten geprüft.

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