Über 350 Fahrgäste bekamen Geld zurück

Verspätungen im Nahverkehr

Seit dem 1. Mai erstatten die vier Unternehmen der Kooperation östliches Ruhrgebiet (KöR) ihren Kunden den Fahrpreis, wenn deren Bus oder Bahn mehr als zehn Minuten Verspätung hat. Nach knapp drei Monaten zieht DSW21 eine erste Bilanz.

CASTROP-RAUXEL

01.08.2011, 16:37 Uhr / Lesedauer: 1 min

So mussten im Zuge der Kirchlinder Woche wie in jedem Jahr großräumige Umleitungen gefahren werden, die zwangsläufig zu größeren Verspätungen führen. Daher war auffällig, dass nach dem Wochenende 17. bis 19. Juni, als die Umleitung in Kirchlinde gefahren werden musste, zahlreiche Erstattungsanträge von Fahrgästen aus dem westlichen Vorort eingereicht wurden. Deutlich sichtbar ist nach fast drei Monaten, dass die DSW21-Fahrgäste sehr verantwortungsbewusst mit dem Pünktlichkeitsversprechen umgehen. Dr. Heinz-Josef Pohlmann, Leiter Betrieb und Marketing bei DSW21: „Wir mussten keinen einzigen Antrag ablehnen, alle Ansprüche waren berechtigt. Es ist auch nicht zu erkennen, dass ein Kunde permanent Erstattungsanträge stellt.“

Was auch auffällig ist: Von den 355 Kunden, die einen Erstattungsantrag gestellt haben, haben sich 137 den Betrag noch nicht auszahlen lassen. Daher noch einmal der Hinweis: Verspätungen müssen innerhalb von drei Tagen geltend gemacht werden, die Auszahlung des Betrags muss spätestens innerhalb von drei Monaten erfolgen.

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