Umgebaute Räume neben der Kapelle in Feierstunde gesegnet

Schönstattzentrum

Das neu umgebaute Schönstadtzentrum in Frohlinde lädt zur Besinnung und Selbstfindung ein. Am Sonntag wurden sie gesegnet. Ein langer Weg, auch von kritischen Diskussionen begleitet.

Frohlinde

, 15.07.2018, 16:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
Viele Gläubige feierten die Segnung des Schönstattzentrums vor und nicht in der Kapelle.

Viele Gläubige feierten die Segnung des Schönstattzentrums vor und nicht in der Kapelle. © Volker Engel

Mit einer Feierstunde hat das Schönstattzentrum in Frohlinde am Sonntag die neu gestalteten Räume an der Hubertusstraße 17 eingeweiht. Rund 70 Gläubige waren zu der Veranstaltung gekommen. So viele, dass der Platz in der kleinen Kapelle nicht für alle ausreichte. Domkapitular Meinolf Mika aus Herne hielt den Gottesdienst nicht vor dem Altar ab, wie gewohnt, sondern vom Eingang der Kapelle aus, damit alle Gläubigen ihn sehen konnten. „Ihnen sei es verziehen, dass sie heute einmal von Jesus wegschauen“, leitete Mika die Segnung der neuen Gebäude an die Gläubigen in der Kapelle ein.

Modernes neues Zentrum

Der „Schönstatt im Erzbistum Paderborn“ als Trägerverein der Kapelle und des Hauses musste neue Wege beschreiten, um das Haus zukunftsfähig zu machen. Zwei Drittel des an die Kapelle angrenzenden Hauses wurden Investoren verkauft, die darin Betreutes Wohnen einrichten möchte (wir berichteten). Ein Prozess, der durchaus kritisch diskutiert wurde, wie Mika im Anschluss an die Feierstunde sagte. Denn nicht alle Mitglieder des Vereins waren vom Verkauf der Räume begeistert. „Wir mussten uns zu der Verkleinerung entscheiden, um das Zentrum zu erhalten.“ Herausgekommen ist ein modernes Zentrum, das an Anfangszeiten aus den 60er-Jahren erinnert, sagte Emmi Driller (77) vom Vorstand des Vereins.

Gelegenheit zur Besinnung und Selbstfindung

„Es soll alle Menschen im Ruhrgebiet die Gelegenheit geben, zu sich selbst zu finden“, sagt Meinolf Mika. Das betreute Wohnen soll, trotz unterschiedlicher Eigentümer auch mit dem Zentrum verbunden bleiben. „Es heißt ja auch ‚Wohnen an der Kapelle‘“, so Mika.

Neben regelmäßigen Gottesdiensten (u.a. Di.-Fr. um 8.15 Uhr) wird es bis zum Jahresende viele offene Veranstaltungen geben.

Am Montag um 8.15 Uhr etwa feiert Vikar Christian Schmitke aus Herne seine Nachprimiz und spendet den Primizsegen.

Lesen Sie jetzt
WhatsApp-Nachrichten für Castrop-Rauxel
Kostenloser Service der Ruhr Nachrichten

Zehntausende Menschen in Castrop-Rauxel nutzen WhatsApp. In der beliebten App gibt es jetzt auch die Nachrichten der Ruhr Nachrichten: täglich das Wichtigste der Europastadt. Hier können Sie sich für

Lesen Sie jetzt