Umzugsstress: Kunterbunt-Kinder sind im Provisorium angekommen

Villa Kunterbunt

Kinder, Eltern und Erzieher der Villa Kunterbunt sind im Provisorium an der ehemaligen JKG angekommen. Trotz turbulentem Umzugsstress konnte die städtische Kita pünktlich öffnen.

29.07.2019 / Lesedauer: 2 min
Umzugsstress: Kunterbunt-Kinder sind im Provisorium angekommen

Sven Krambeer (v.l.) und Grischa Hüttemann vom Kita-Förderverein, Bereichsleiterin Claudia Wimber und Kita-Leiterin Carmen Ziegler. © Stadt

Bei einem Besuch vergangenen Mittwoch bedankte die Stadtverwaltung sich in Person von Bürgermeister Rajko Kravanja. Auf den letzten Metern war der Umzug in die vorübergehende Unterkunft noch recht anstrengend. Doch in der kurzen Zeit wurde alles für einen guten Start der Kinder an der Waldenburger Straße bereit gemacht. Der Einsatz von Erziehern, Eltern, weiteren Teilen der Verwaltung, den Bewohnern der städtischen Unterkunft in der Nachbarschaft und den Helfern aus der JVA Meisenhof machte sich bezahlt.

Umzugsstress: Kunterbunt-Kinder sind im Provisorium angekommen

Schon recht bunt ist es im Provisorium der Villa Kunterbunt. Doch es soll noch kindgerechter werden. © Stadt

Kita-Leiterin Carmen Ziegler und die Bereichsleiterin Kinderförderung Claudia Wimber tauschten sich mit dem Förderverein aus, der die Aktion kritisch, aber tatkräftig begleitete, und besprachen offene Punkte. Dem Förderverein lagen unter anderem die Zuwegung, die Ausstattung des Außengeländes und dekorative Verbesserungen innen am Herzen, die gemeinsam umgesetzt werden sollten.

Barrierefreier Zugang soll kommen

Ein Parkkonzept wird nun erarbeitet. Auch sollen Lösungsvorschläge für einen barrierefreien Zugang gefunden werden. „Hut ab vor den Leistungen der Mitarbeiter“, sagte Sven Krambeer vom Förderverein.

Er hielt zusammen mit Grischa Hüttemann aus dem Vorstand aber auch nicht damit hinterm Berg, dass aus ihrer Sicht durch frühere Vorbereitungen der Umzug bedeutend entspannter hätte verlaufen können. Einig waren sich aber alle, dass man im Einsatz für die Kinder in einem Boot sitze und mit dem Provisorium, das ein großzügiges Raumkonzept hat, gut leben kann.

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Auch das Außengelände kann sich schon sehen lassen. © Stadt

Die Kita musste von der Zechenstraße aus hierher umziehen, weil im eigentlichen Gebäude ein Wasserschaden aufgetreten ist. Für die Sanierung ist mindestens ein halbes Jahr geplant.

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