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Unfallschwerpunkt Cottenburgkurve

Wie viele Unfälle in der gefährlichen Kurve an der Cottenburgstraße schon passiert sind, das können Anwohner wie Hans Sasse gar nicht mehr zählen. Obwohl die Straßenverkehrsbehörde schon mit baulichen Veränderungen reagiert hat, wünschen sich die Anwohner, dass dort noch mehr passiert.
09.06.2014
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Hier hat es zuletzt gekracht: Am 28. Mai fuhr ein Auto gegen den Laternenmast inklusive rot-weißer Bake. Laut Angaben der Kreispolizeibehörde Recklinghausen ist das der einzige Unfall, den die Polizei für das Jahr 2014 in der Cottenburgkurve verzeichnet. Die Anwohner sind sich aber sicher: Es passieren deutlich mehr Unfälle mit geringem Blech- oder Sachschaden, die nicht gemeldet werden.© Foto: Steinbock
Yldiray Gülcebi wohnt seit 2011 an der Cottenburgstraße macht sich Sorgen, dass an der Kurve vor seinem Haus erst jemand umkommen muss, bevor die Sraßenverkehrsbehörde reagiert. "Es gab hier schon unendlich viele Unfälle. Was bisher getan wurde, um die Stelle sicherer zu machen, reicht nicht aus", sagt der Familienvater.© Foto: Instenberg
Dieses Foto stammt aus unserem Archiv, entstanden ist es im Jahr 2012. Ein Autofahrer krachte gegen die rot-weißen Begrenzungspoller, die aufgestellt wurden, um den Gehweg in dem Bereich zu schützen.© Foto: Fritsch
Seit August 2011 stehen die rot-weißen Pfosten zum Schutz des Gehwegs an der Ecke Cottenburgstraße/Am Stadtgarten. "Tatsächlich schützen sie nur die Mauer", beklagen sich die Anwohner. Elisabeth Bierbaum, die wenige Meter entfernt wohnt, hat kürzlich erst gesehen, wie ein Motorradfahrer zwischen die beiden Pfosten rechts gerutscht ist.© Foto: Instenberg
Besonders gefährlich, sagen die Anwohner der Cottenburgstraße, wird es in der Kurve, sobald es auch nur leicht regnet. Dann wird die ohnehin schon schiefe Fahrbahn zur Rutschbahn. © Foto: Fritsch
Diese Zebrastreifen auf der Cottenburgstraße in Höhe Schillerstraße halten die Anwohner für sinnlos. "An dieser Stelle ist die Straße gerade und es befinden sich zwei Zebrastreifen direkt nebeneinander", sagt Anwohner Yldiray Gülcebi. Er wünscht sich einen Starenkasten direkt an der Kurve, oder noch besser: Bremsschwellen auf der Straße.© Foto: Archiv
Zu einer Art Massenkarambolage kam es Ende April 2013 in der Cottenburgkurve. Ein Autofahrer fuhr so heftig gegen einen geparkten PKW, das der noch zwei weitere Autos beschädigte.© Foto: Steinbock
Hans Sasse ist mutig: Obwohl der 85-Jährige an dieser Stelle schon zweimal angefahren wurde, fegt er weiterhin den Bürgersteig vor seinem Haus an der Cottenburgstraße. "Ich kann die ganzen Unfälle, die hier passiert sind, gar nicht mehr zählen", sagt Sasse.© Foto: Instenberg
Vor dem Haus von Yldiray Glücebi ist der Gehsteig so schmal, dass er dort nicht sicher den Kinderwagen mit seinem sieben Wochen alten Sohn schieben kann. Der Gehweg ist außerdem fast ebenerdig mit der Straße. Autos, die sich entgegen kommen, müssen laut Gülcebi zwangsläufig auf den Bürgersteig ausweichen. Er wünscht sich weitere bauliche Veränderungen, zum Beispiel Bremsschwellen auf der Straße. Zu entscheiden hat darüber die Straßenverkehrsbehörde.© Foto: Instenberg
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