Verdi-Warnstreiks haben erhebliche Auswirkungen für Castrop-Rauxel

Arbeitsniederlegungen

Am Dienstag (29.9.) ist Streiktag. Verdi will dann mit massiven Arbeitsniederlegungen auf den aktuellen Tarifkonflikt aufmerksam machen. Das hat in Castrop-Rauxel erhebliche Auswirkungen.

Castrop-Rauxel

, 28.09.2020, 16:58 Uhr / Lesedauer: 1 min
So wie bei der Vestischen werden am Dienstag an vielen Stellen die Busse in den Depots bleiben müssen.

So wie bei der Vestischen werden am Dienstag an vielen Stellen die Busse in den Depots bleiben müssen. © Vestische

Im bundesweiten Tarifkonflikt um die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) will die Gewerkschaft Verdi am Dienstag (29.9.) den Druck auf die Arbeitgeber mit einem bundesweiten Warnstreik erhöhen.

Auch in Castrop-Rauxel wollen die Verdi-Mitglieder wie in ganz NRW mit ganztägigen flächendeckenden Arbeitskampfmaßnahmen ab Betriebsbeginn den öffentlichen Nahverkehr stilllegen. Wie die vier großen Nahverkehrsunternehmen, die in Castrop-Rauxel mit Buslinien vertreten sind, ankündigen, werden alle Busse in den Depots bleiben müssen.

Alle Unternehmen werden bestreikt

Das gilt für die Straßenbahn Herne-Castrop-Rauxel GmbH (HCR) ebenso wie für die Vestische Straßenbahnen GmbH, die Bogestra und die DSW21 aus Dortmund. Der Streik erstreckt sich auf alle Busangebote, ob normale Buslinien, den Schülerverkehr, Anrufsammel-Taxis, Taxi-Busse oder Nachtexpress-Linien.

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Gegenstand des Tarifkonflikts mit bundesweit ungefähr 130 ÖPNV-Unternehmen sind neben den Tarifsteigerungen umfangreiche Forderungen zu den jetzigen Arbeitsbedingungen für rund 87.000 Beschäftigte.

Bestreikt werden am Dienstag die kommunalen Verkehrsunternehmen. Die Deutsche Bahn und andere Bahnunternehmen sind vom Streik nicht betroffen. Nahverkehrszüge und S-Bahn-Linien fahren also.

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