Verzögerungen

Verkehrsbehinderung dauert an: Römerstraße bleibt Baustelle

Eine Baustelle nimmt kein Ende: An der Römerstraße müssen sich Anwohner und Verkehrsteilnehmer in Geduld üben. Denn der EUV teilte jetzt mit, dass die Arbeiten noch längst nicht fertig sind.
Die Bauarbeiten des EUV an der Römerstraße dauern länger als erwartet. © Volker Engel

Nicht nur Verkehrsteilnehmer und Anwohner werden langsam unruhig, wenn es um die Römerstraße geht. Dort sorgt eine Baustelle des EUV seit vielen Monaten für manches Verkehrschaos, für Umwege und Ärger.

Und das wird noch so bleiben: Die Baustelle an der Römerstraße im Teilabschnitt zwischen B 235 und Wartburgstraße wird nämlich voraussichtlich noch bis Ende Dezember andauern. Das teilte jetzt der Stadtbetrieb EUV auf Anfrage unserer Redaktion mit.

Da es bei den Arbeiten an den Versorgungseinrichtungen zu Verzögerungen gekommen sei, sei diese Verlängerung erforderlich, obwohl die Bauarbeiten eigentlich längst abgeschlossen sein sollten. Erst mit Abschluss der Arbeiten an den Versorgungseinrichtungen könne man jetzt Fahrbahn und Gehwege wiederherstellen, so der EUV.

Es gelten weiter folgende Regelungen

Für die Dauer der Baustelle zwischen B 235 und Wartburgstraße gelten die folgenden Einbahnstraßenregelungen:

  • Von der B 235 kann man in Richtung Wartburgstraße bis zur Keltenstraße fahren.
  • Von der Wartburgstraße aus kann man in Richtung B 235 bis Höhe Germanenstraße fahren.
  • Durch die Straße dürfen nur Anlieger fahren, damit sie ihre Häuser und Wohnungen erreichen können.

Für alle anderen Verkehrsteilnehmer gilt weiterhin die komplette Sperrung der Römerstraße zwischen B 235 und Wartburgstraße, Umleitungen sind ausgeschildert. Und auch die Buslinie 237 fährt eine andere Route.

Kanalbau wurde bereits im Juni abgeschlossen

Mitte Januar 2020 hatte der EUV Stadtbetrieb mit der Kanalsanierungsmaßnahme in der Römerstraße im Bereich zwischen der B 235 und der Wartburgstraße begonnen. Die Kanalerneuerung ist laut EUV bereits seit Juni planmäßig abgeschlossen. Aufgrund von Entwicklungen, die sich erst während der laufenden Sanierung ergeben hätten, dauere die Maßnahme nun noch an.

Hintergrund sei, so der EUV, dass der Abschnitt zum Bürgerradweg ausgebaut werden kann. Das werde vom Landesbetrieb Straßen.NRW gefördert. Weil die Förderung bereits feststand, während die alte Baustelle ohnehin noch eingerichtet war, hat der EUV direkt mit den Arbeiten begonnen, schreibt er.

Die Kosten der Gesamtmaßnahme belaufen sich nach aktuellem Sachstand auf 1,6 Millionen Euro. Der Landesbetrieb Straßen.NRW, Gelsenwasser und Gelsen-Net sind daran finanziell beteiligt.

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