Verseuchtes Wasser: Überprüfung der Rohre dauert

Bakterien gefunden

Rund 30 Haushalte im Castrop-Rauxeler Stadtteil Rauxel müssen sich voraussichtlich noch bis Ende kommender Woche auf eine provisorische Wasser-Versorgung einstellen. Hintergrund: Gelsenwasser musste sie wegen einer bakteriellen Verseuchung vom regulären Frischwassernetz nehmen. Die Rohre werden weiterhin überprüft.

RAUXEL

, 04.11.2014, 14:27 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ersatzleitung: Von der Kreuzung Heidestraße/Gartenweg aus fließt das Wasser nun durch eine oberirdische Leitung zu den einzelnen Häusern.

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Die verunreinigten Proben wurden von der Westfälischen Wasser- und Umweltanalytik (WWU) in Gelsenkirchen ausgewertet. Am Donnerstagabend , 30. Oktober,

. „Es handelt sich um das Bakterium Pseudomonas aeruginosa“, erklärte Anna Müsken, Mikrobiologin am WWU. „Dabei handelt es sich um einen so genannten Pfützenkeim, der in der Umwelt oft vorkommt.“ Ungeachtet des Ergebnisses hatte Gelsenwasser in den Tagen zuvor reagiert. „Unsere Kollegen haben die Leitung mehrmals mit Frischwasser durchspült“, erläuterte die Sprecherin. Außerdem seien zwei Hydranten und erste Rohrverbindungsstellen an den Anschlüssen erneuert worden.

Insgesamt dreimal hintereinander müssten „komplett unbelastete Proben“ gezogen werden, bevor das Teilstück wieder ans Netz genommen werde. Dies werde vermutlich noch etwa anderthalb Wochen dauern.  Entdeckt wurde die bakterielle Belastung bei routinemäßig durchgeführten Proben. Diese finden regelmäßig, mindestens einmal im Monat, an zwei festgelegten Stellen in Castrop-Rauxel statt. Wie es zu der Verunreinigung kam, wird noch untersucht.

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