Vestische nimmt Regelbetrieb auf und bittet Fahrgäste um Mundschutz

Ab 23. April

Die Vestische fährt ihr Angebot hoch: Ab Donnerstag (23. 4.) verkehren die Busse des Nahverkehrsunternehmens wieder nach dem Regelfahrplan. Denn dann sind wohl wieder Schüler unterwegs.

Castrop-Rauxel

, 20.04.2020, 08:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Bus der Vestischen: Das Unternehmen nimmt ab Donnerstag wieder den vollen Busbetrieb auf.

Ein Bus der Vestischen: Das Unternehmen nimmt ab Donnerstag wieder den vollen Busbetrieb auf. © Schlehenkamp

Nach dem Beschluss der NRW-Landesregierung, den Schulunterricht für Abschlussklassen wieder zu öffnen, reagiert die Vestische und kehrt zum Regelfahrplan zurück. Dies beinhaltet den vollständigen, regulären Schülerverkehr mit Einsatzwagen.

Zwar bedeutet die Wiederaufnahme des Unterrichts keinen schulischen Normalbetrieb, allerdings „möchten wir die maximale Kapazität im Netz und unseren Fahrgästen die größtmögliche Fläche zur Verfügung stellen, damit sie das Abstandsgebot zur Eindämmung des Coronavirus einhalten können, so dies im begrenzten Raum eines Busses möglich ist“, erklärt Geschäftsführer Martin Schmidt.

Unternehmen bittet darum, Masken zu tragen

Im ÖPNV lasse sich der empfohlene Abstand von 1,50 Meter nicht immer einhalten. Dass Fahrgäste das Distanzgebot unterschreiten, werde sich nicht vermeiden lassen, so die Vestische. Daher empfiehlt das Unternehmen seinen Kunden, einen Mund-Nasen-Schutz oder eine sogenannte Community-Maske zu tragen. Die Vestische werde in den kommenden Wochen eindringlich bei ihren Fahrgästen dafür werben.

Jetzt lesen

Als Schutzmaßnahme für das Fahrpersonal bleibt auch nach dem 23. April bestehen, dass der Vordereinstieg gesperrt ist, kein Ticketverkauf im Bus stattfindet und in Taxibussen der Platz vorne nicht besetzt werden darf. Außerdem verkehren nach wie vor keine NachtExpress-Linien.

Lesen Sie jetzt