Massen-Unfall auf der A2 bei Henrichenburg mit 19 Verletzten

Verkehrsunfall

Auf der A2 hat es am Sonntagabend zwischen Recklinghausen Süd und Henrichenburg einen Unfall mit acht Autos und 19 Verletzten gegeben. Die Autobahn war in Richtung Dortmund voll gesperrt.

Castrop-Rauxel

, 26.07.2020, 18:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Am 6. Mai 2020 hat es auf der A2 in Höhe Recklinghausen Ost bereits einen Unfall gegeben. Danach staute sich der Verkehr, wie auf diesem Bild zu sehen ist.

Am 6. Mai 2020 hat es auf der A2 in Höhe Recklinghausen Ost bereits einen Unfall gegeben. Danach staute sich der Verkehr, wie auf diesem Bild zu sehen ist. © Christian Püls (Archiv)

Auf der A2 hat es am Sonntagabend (26. Juli) gegen 18 Uhr einen größeren Autounfall gegeben, in den achte Autos involviert gewesen sind. Die Autobahn war zwischen Recklinghausen Süd und Henrichenburg in Richtung Dortmund voll gesperrt. Um 21.10 Uhr wurde die Fahrbahn wieder freigegeben.

Bei dem Unfall seien 19 Personen leicht verletzt worden, teilte Thomas Thiele, Einsatzleiter der Feuerwehr Recklinghausen auf Anfrage dieser Redaktion am Abend mit. Als die Einsatzkräfte eintrafen, hätten sie sechs Pkw auf dem linken und mittleren Fahrstreifen stehen sehen. Zwei weitere waren weiter weg abgestellt, sagte Thiele. Personen waren nicht mehr in den Autos. Sie hatten sich hinter der Leitplanke in Sicherheit gebracht.

Mehrere Rettungswagen und Notärzte waren vor Ort

Teilweise standen sie unter Schock und hatten Schürfwunden oder Prellungen. Aufgrund der vielen beteiligten Autos waren mehrere Rettungswagen und Notärzte vor Ort. Weil keine Schwerverletzten identifiziert werden konnten, wurde die Einsatzlage aber schnell heruntergestuft.

Auch von Seiten der Polizei, die mit vier Fahrzeugen vor Ort war, hieß es, der Unfall sei glimpflicher ausgegangen, als bei der Anzahl der beteiligten Fahrzeuge zunächst angenommen worden sei.

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Nach ersten Erkenntnissen war eine 24-Jährige in Richtung Dortmund unterwegs, fuhr zwischen den Anschlussstellen Recklinghausen-Ost und Castrop-Rauxel-Henrichenburg auf ein Stauende auf und schob die Fahrzeuge ineinander, heißt es in einer Mitteilung der Polizei Münster. Einer der Unfallbeteiligten, ein 20-jähriger Dortmunder, habe Drogen genommen. Ihm sei eine Blutprobe entnommen worden, schreibt die Polizei.

Nachdem die Fahrzeuge abgeschleppt und die Fahrbahn gesäubert worden ist, wurde die Strecke um kurz nach 21 Uhr wieder freigegeben. Zwischenzeitlich hatte sich der Verkehr 3,5 Kilometer gestaut.

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