Warum Nicole Pellenz den Erin-Park liebt

Neu in CAS - Folge 9

Redakteur Tobias Weckenbrock ist der Neue in der Stadt und möchte Castrop-Rauxel kennenlernen. Nach und nach besucht er Castrop-Rauxeler an den Orten, die ihnen am wichtigsten sind. Diesmal traf er sich mit Nicole Pellenz. Sie erzählt ihm, warum der Erin-Park für sie so besonders ist.

CASTROP-RAUXEL

, 31.12.2016, 12:34 Uhr / Lesedauer: 2 min
In der neunten Folge der Videoblog-Serie traf der Redaktionsleiter Tobias Weckenbrock Nicole Pellenz an ihrem "wichtigsten Ort" in Castrop-Rauxel: im Erin-Park.

In der neunten Folge der Videoblog-Serie traf der Redaktionsleiter Tobias Weckenbrock Nicole Pellenz an ihrem "wichtigsten Ort" in Castrop-Rauxel: im Erin-Park.

Im neunten Teil meines Videoblogs habe ich es leicht: Es sind nur ein paar hundert Meter von der Redaktion Richtung Wintersonne. Ich nehme das Redaktionsfahrrad und treffe am Förderturm des Erin-Parks Nicole Pellenz. 

Der Himmel ist tiefblau, die Sonne gerade hinter dem Hügel untergegangen. „Weil ich es hier superschön finde“, sagt Nicole Pellenz, die eigentlich aus Ickern stammt, als ich sie frage, warum sie mich hierher eingeladen hat. „Man sieht hier Überreste des Ruhrpotts“, sagt sie – das sei der Grund, warum sie den Park möge. „Viele mögen das ja vielleicht nicht so, aber ich bin mit dieser Industriekulisse aufgewachsen.“ Sie sei ein Kind des Ruhrpotts, sagt sie, geboren in Ickern 1982. „Und ich gehe hier auch nie wieder weg.“ Wir lachen. Das hört sich verwurzelt an, denke ich.

Der Erin-Turm ist wirklich eine spezielle Landmarke. Im Dunkeln wird er seit Wochen vom Hammerkopfturm auf Schwerin angestrahlt – coole Idee! Aber vor allem, sagt Nicole Pellenz, sei es das Grün hier im Park, das sie anziehe: „Ich bin oft mit meiner Tochter hier“, erzählt sie. Die ist zehn Jahre alt, heißt Victoria, ist heute mitgekommen und turnt oben auf dem „Berg“ herum. „Man trifft Leute hier, das ist vor allem im Sommer nett. Hier sind Tiere, man kann am See sitzen – einfach schön“, so Nicole Pellenz.

Aufrufe zu Müllsammel-Initiativen bei Facebook

Sie erzählt von den Müllsammel-Initiativen, denen sie sich immer mal wieder anschließe, wenn es Aufrufe dazu bei Facebook gibt. Klar, wo Menschen sich treffen, da bleibe auch mal Abfall liegen, aber es sei grundsätzlich ja auch nicht unsauber hier.

Wir schweifen ab, reden über Castrop-Rauxel. Ein schöner Ort zum Leben? „Ich mag das Autofahren in großen Städten nicht so – das spricht für Castrop-Rauxel. Ich find‘s schön, dass die Stadt relativ klein ist“, sagt Pellenz, die zum Ernst-Barlach-Gymnasium ging und heute als Rechtsanwalts- und Notargehilfin arbeitet. „Wenn jemand über Castrop-Rauxel lästert, dann nehme ich das mit Humor.“ 

Ein paar Tage nach unserem Treffen bekomme ich eine neue Einladung: Ein älterer Herr schreibt mir, er würde mich gerne in den Erin-Park einladen – seinen wichtigsten Ort in Castrop-Rauxel. Ich sage ihm ab („Da war ich schon.“) und weiß: Da muss wirklich was dran sein...

 

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