Was man jetzt zum Castroper Advent wissen muss

Altstadt-Weihnachtsmarkt

Klar, eine Attraktion steht beim Weihnachtsmarkt in diesem Jahr besonders im Mittelpunkt: die Schlittschuhbahn. Allerdings ist das nicht die einzige Premiere in der Altstadt von Castrop-Rauxel. Eine Übersicht.

CASTROP-RAUXEL

, 14.11.2017, 06:30 Uhr / Lesedauer: 3 min
Die Schlittschuhbahn steht beim Weihnachtsmarkt besonders im Mittelpunkt - auch bei Wolfgang Linke (v.l.) Rajko Kravanja, Heike Villis, Michael Werner und Peter Koczy. Betreten durften sie die Fläche im Hintergrund am Montag allerdings noch nicht – die Aufbauarbeiten liefen noch.

Die Schlittschuhbahn steht beim Weihnachtsmarkt besonders im Mittelpunkt - auch bei Wolfgang Linke (v.l.) Rajko Kravanja, Heike Villis, Michael Werner und Peter Koczy. Betreten durften sie die Fläche im Hintergrund am Montag allerdings noch nicht – die Aufbauarbeiten liefen noch. © Felix Püschner

Wenn Bürgermeister Rajko Kravanja am Donnerstag, 16. November, um 18 Uhr an der Weihnachtsscheune am Lambertusplatz den Weihnachtsmarkt offiziell eröffnet, erwartet die Besucher in der Altstadt ein etwas ungewohntes Bild – vor allem auf dem Marktplatz, wo sich neben das kulinarischen Adventszelt ein zweites Zelt gesellt hat. Es beherbergt die 20 mal 10 Meter große Schlittschuhbahn (wir berichteten). Auf der will sich auch der Bürgermeister beweisen – beim Eisstockschießen. Einen Namen für sein Team gebe es zwar noch nicht, „aber ich habe mir die besten Mitarbeiter rausgesucht“, erklärte Rajko Kravanja am Montag augenzwinkernd. Maximal 32 Teams à vier bis sechs Spieler können sich ab dem 23. November sportlich auf der Bahn messen.

Geöffnet ist die Bahn täglich von 11 bis 20 Uhr, die ersten drei Stunden sind jedoch für Schulklassen reserviert. Für das die Bahn umgebende Hüttendorf mit Imbissständen und Kunstgewerbe gilt diese Einschränkung natürlich nicht. Das kleine Dorf bildet den zweiten neuen Programmpunkt des Weihnachtsmarkts, auf dem es allerdings auch vertraute Attraktionen gibt. So wird beispielsweise zum dritten Mal der zwischen Hammerkopfturm und Erinturm installierte Laser den Besuchern den Weg in die weihnachtliche Altstadt weisen. Eingeschaltet wird der Laser am 1. Dezember.

Was der Weihnachtsmarkt noch zu bieten hat, gibt‘s im Folgenden kompakt zusammengefasst...

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© Volker Engel

Wo spielt die Musik?

Musik gibt’s an vielen Standorten – gleich zum Auftakt, der Eröffnung durch den Bürgermeister, geben die Kinder der OGS Am Busch den Ton an, räumen dann aber die Bühne für die Großen. Bei der Veranstaltungsreihe „Ab ins Zelt“ treten ab Donnerstag nicht nur Kabarettisten, sondern auch Musiker auf – darunter auch die Lokalmatadoren von Seven Cent sowie das Trio Pinao und das Gitarrenduo Phil & Fil. Auch außerhalb des Zelts gibt’s natürlich Musik: Zum Beispiel vom Knappenquartett des Bergwerksorchesters Zeche Auguste und dem Duo Jazzi’s zum Nightshopping am 1. Dezember oder den Turmbläsern in der Lambertus-Kirche an den Adventssamstagen.

Am Sonntag, 10. Dezember, gibt sich ab 11 Uhr der Shanty-Chor Castrop-Rauxel die Ehre, gefolgt von den Dixie Tramps ab 15 Uhr. Nicht ganz so musikalisch, aber mindestens genauso unterhaltsam wird erfahrungsgemäß der satirische Adventskalender im Zelt. Auf dem Programm stehen unter anderem Auftritte von Kult-Comedian Bruno „Günna“ Knust, Kent & Mense Moritz und ein Gastspiel des Comedy-Formats Nightwash live.

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Wo gibt‘s was auf die Gabel?

Im weihnachtlichen Hüttendorf gibt es genauso wie in der Weihnachtsscheune und im kulinarischen Zelt etwas leckeres auf die Gabel – von Reibekuchen und gebrannten Mandeln bis hin zu Bratwurst, leckerem Grünkohl und Flammkuchen in vielen verschiedenen Variationen. Die Castroper Wirtegemeinschaft hat gleich an mehreren Stellen ihre Finger mit im Spiel.

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Was steht sonst noch auf dem Programm?

Hoch im Kurs dürfte vor allem bei den kleinen Marktbesuchern der Besuch des Nikolauses am 3. Dezember im kulinarischen Zelt stehen. Das passende Nikolausfrühstück steht am 9. und 10. Dezember ebenfalls rund ums Zelt auf dem Programm. Beim Himmlischen Advent am 9. und 10. Dezember von 11 bis 19 Uhr öffnen auf dem Marktplatz bis zu 20 zusätzliche Hütten mit Kunsthandwerk. Auch ein Baumverkauf und Bastelaktionen für Kinder gibt es dann. Kleingärtner geben zudem Tipps und Informationen zum Überwintern von Pflanzen.

Die himmlische Glücksbotin kommt am Samstag, 9. Dezember, um 14 Uhr auf Stelzen vorbei und verteilt Glückbotschaften und kleine Geschenke der Standortgemeinschaft Casconcept an die Besucher. Bereits am Samstag, 18. November, gibt es im Einkaufszentrum am Widumer Platz von 10 bis 16 Uhr ein buntes Programm mit Kinderschminken, Musik, einem Ballonclown und Gewinnspielen.

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Wo gibt‘s Geschenke für die Lieben?

Wer an den Hütten mit Kunsthandwerk nicht fündig wird, hat am Abend des 1. Dezember Gelegenheit, sich mit Weihnachtsgeschenken für die Lieben zu versorgen – dann laden Casconcept und die Händler der Altstadt zum vorweihnachtlichen Night-shopping bis 24 Uhr ein, dem letzten in diesem Jahr. An allen vier Adventssamstagen öffnen viele Geschäfte in der Altstadt darüber hinaus bis 18 Uhr.

Am 16. Dezember steht im Einkaufszentrum am Widumer Platz das große Weihnachtsshopping auf dem Programm. Von 10 bis 16 Uhr gibt‘s dort außerdem Livemusik, Bastelaktionen und Spielaktionen. Wer den Nikolaus zuvor verpasst hat, wird den Mann mit Rauschebart hier noch einmal antreffen können. Am zweiten Adventswochenende, 8. bis 10. Dezember, ist das Einkaufszentrum sogar nicht nur Freitag und Samstag von 6.30 Uhr bis 22.30 Uhr, sondern auch am Sonntag von 8 bis 22 Uhr geöffnet.

Mehr Infos zum Weihnachtsmarkt:
Anmeldungen für das Eisstockschießen mit Teamname und Ansprechpartner bis Freitag, 17. November, unter Tel. 02305 9686236. Schlittschuhbahn-Reservierungen für Schulen, Firmen und Kindergärten per Mail an Peter.Koczy@Koczy.de. Eine detaillierte Übersicht mit allen Attraktionen des Weihnachtsmarktes gibt es auf der Homepage der Stadt und beim EUV.
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