Was passiert eigentlich mit den Wahlplakaten?

Nach der Kommunalwahl

Die Kommunalwahl hat am 25. Mai stattgefunden. Trotzdem hängen in der Stadt noch viele Wahlplakate. Das Ordnungsamt hat ein Auge darauf und verschickt diese Woche die ersten freundlichen Erinnerungen. Welche Parteien jetzt zügig in die Puschen kommen müssen und wer bereits fleißig war - ein Überblick.

CASTROP-RAUXEL

04.06.2014, 18:39 Uhr / Lesedauer: 2 min
Nach der Wahl braucht man die Plakate nicht mehr. Welche Partei hat ihre Tafeln schon abgebaut? Und welche müssen sich sputen?

Nach der Wahl braucht man die Plakate nicht mehr. Welche Partei hat ihre Tafeln schon abgebaut? Und welche müssen sich sputen?

Laut Aussage von Parteichef Rajko Kravanja sind bereits rund 90 Prozent der Kandidatenplakate abgehängt worden. Lediglich die Plakate von Landrat Cay Süberkrüb stehen noch, er muss am 15. Juni in einer Stichwahl gegen den CDU-Kandidaten Benno Portmann antreten.

Auch die CDU hatte ihre Helfer bereits im Einsatz und hat einige Kandidatenplakate bereits abgehängt. Die anderen sollen in dieser Woche folgen, beziehungsweise durch Plakate des Landratskandidaten Benno Portmann ausgetauscht werden. Das erklärte Fraktionschef Michael Breilmann.  Die etwa 250 bis 300 Hohlraumplakate werden nun entsorgt.

Die Grünen hatten insgesamt 200 Plakate aufgestellt. Vergangenen Samstag haben sie damit begonnen, sie abzunehmen. Sieben bis acht Helfer kümmern sich um das Entfernen. Der noch brauchbare Teil der Plakate, erklärte Ulrich Werkle, werde eingelagert. Der Rest wird entsorgt.

Die Hälfte aller Plakate, erklärte Fraktionschef Ingo Boxhammer, sei bereits abgehängt. Die Übrigen der insgesamt 65 sollen zügig folgen. Weil es sich bei den Plakaten um sogenannte Easy-Plate-Plakate handelte, müssen alle entsorgt werden. Die Partei gab rund 3500 Euro für die Plakatierung im Kommunalwahlkampf aus.

Die Liberalen hatten es besonders eilig. Bereist am Tag nach der Wahl waren alle neun Wesselmänner (Großplakate) abgebaut. Parteichef Christoph Grabowski: „Für mich bedeutet nach der Wahl auch nach der Wahl. Die Plakate hängen lange genug.“

Zwischen 150 und 200 Plakaten hatte die FWI im Kommunalwahlkampf aufgehängt. Die meisten können vermutlich wieder verwertet werden. „Nach der letzten Wahl konnten wir 80 Prozent erneut nutzen“, erklärte FWI-Chef Manfred Postel. Bis Mittwochabend sollten übrigens alle Plakate verschwunden sein. Rund 600 Euro gab die FWI für die Plakate aus. Wir hatten Sie, liebe User, gefragt: Wie finden Sie Wahlplakate? Informativ oder überflüssig, hier das Ergebnis:

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