Gelsenwasser gibt Entwarnung: Wasserknappheit besteht nicht, dennoch können Castrop-Rauxler helfen, damit das trotz Hitzewelle so bleibt. © dpa (Symbolbild)
Wasserknappheit

Wasserknappheit vorbeugen – Gelsenwasser bittet um Mithilfe

Die Hitzewelle hält an. In Castrop-Rauxel sind noch bis Ende der Woche Temperaturen über 30 Grad vorhergesagt. Erste Gemeinden in NRW melden Wasserknappheit. Wie ist die Lage in Castrop-Rauxel?

Es ist heiß und es regnet zu wenig. In einigen Gemeinden wird schon das Wasser knapp. Heidrun Becker, Pressesprecherin von Gelsenwasser, gibt auf Anfrage unsere Redaktion Entwarnung: „Wenn Sie den Hahn aufdrehen, kommt nach wie vor Wasser.“ Die Gelsenwasser AG versorgt Castrop-Rauxel und Westfalen mit Trinkwasser.

Man müsse sich in Castrop-Rauxel keine Sorgen machen, die Wasserversorgung sei sichergestellt, sagt Heidrun Becker. „Die Talsperren sind noch zu 68 Prozent gefüllt.“ Man betreibe ganzjährig Wassermanagement an den Talsperren, um eine Wasserknappheit vorbeugen oder gegebenenfalls ausgleichen zu können. „Im Frühjahr werden alle Talsperren auf 100 Prozent gefüllt“, sagt die Pressesprecherin des Wasserunternehmens.

Freibäder können geöffnet bleiben

Man habe sich in den vergangenen Jahren auf die heißen Sommer umstellen können und werde davon auch in diesem Jahr profitieren, sagt Becker. In den Vorjahren habe es bereits längere Trockenperioden gegeben: Im Vergleich zu den Jahren 2018 und 2019 habe man „den Spitzenwert an Abgaben“ noch nicht erreicht.

Heidrun Becker bittet die Castrop-Rauxler jedoch um Mithilfe, um die Infrastruktur der Wasserversorgung zu entlasten. „Besonders hohe Abgaben beobachten wir in den Abendstunden. Dann fangen die Leute an den Rasen zu sprengen, Blumen zu gießen und zu duschen. Es wär sehr damit geholfen, wenn Teile der Bevölkerung diese Arbeiten bereits am Morgen erledigen würden.“

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