Generalvikar nimmt Stellung

„Wichtiges Zeichen“: Katholische Kirche hält an Präsenz-Gottesdiensten fest

Während die evangelischen Kirchengemeinden ab sofort auf Präsenz-Gottesdienste verzichten, bleiben die Katholiken bei ihrer Entscheidung: Präsenzfeiern in den Kirchen sollen weiterhin möglich sein.
Der Generalvikar des Erzbistums Paderborn Alfons Hardt hat sich zur Diskussion um Präsenz-Gottesdienste geäußert. © Besim Mazhiqi

Keine Präsenz-Gottesdienste an den kommenden Weihnachtsfeiertagen – das hat die Evangelische Landeskirche Westfalen in der vergangenen Woche entschieden. Eine solche Anordnung wird es für die katholischen Kirchengemeinden indes nicht geben. Diese Entscheidung hat Alfons Hardt, Generalvikar des Erzbistums Paderborn, jetzt noch einmal bekräftigt. Das hat einen Grund.

Man profitiert von den Erfahrungen der Vergangenheit

„Viele Gläubige erwarten zu Recht, dass die katholische Kirche die Sakramente feiert. Auch deshalb ist es dem Erzbistum Paderborn ein Anliegen, dass zu Weihnachten Gottesdienste in Präsenz, unter unbedingter Einhaltung der Corona-Auflagen, stattfinden können“, wird der Generalvikar in einer Pressemitteilung des Erzbistums zitiert.

Weihnachtsgottesdienste seien in dieser Krisenzeit ein „wichtiges Zeichen des Trostes und der Geborgenheit“. Aus diesem Grund stehe man weiterhin zu der Entscheidung, Gottesdienstfeiern zu Weihnachten unter den nochmals verschärften Corona-Auflagen generell zu ermöglichen.

Laut Hardt hätten die vergangenen Monate gezeigt, dass in der Kirche verantwortungsvoll mit den Vorgaben umgegangen werde. „Das macht uns sicher, dass die Gläubigen diesem Gebot auch bei den Weihnachtsgottesdiensten nachkommen“, so der Generalvikar.

Wie die einzelnen Gemeinden in Castrop-Rauxel auf dieses Vorgehen reagieren, ist noch unklar.

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