Wie Rock-Stars über Castrop-Rauxel denken

Eskimo Callboy

Mit dem Online-Magazin "Igittbaby" hat sich die Castrop-Rauxeler Rockband Eskimo Callboy über ihre Heimat unterhalten. Der Autor will das Gespräch in eine deutliche Richtung lenken, fragt zu Anfang: "Was ist so richtig scheiße an Castrop-Rauxel?" Die Band jedoch haut ihre Heimatstadt nicht in die Pfanne, im Gegenteil.

CASTROP-RAUXEL

, 22.09.2014, 10:58 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eskimo Callboy aus Castrop-Rauxel.

Eskimo Callboy aus Castrop-Rauxel.

. Und gleich zu Anfang will er wissen, "was so richtig scheiße" an der Stadt ist. Die Musiker der 2010 gegründeten Band kritisieren jedoch auf einem anderen Niveau - ihre Antwort dürfte vielen jungen Menschen in Castrop-Rauxel aus der Seele sprechen: Keine Discos, keine Clubs, schöne Pommesbuden, die reihenweise schließen und einsame Orte zum Abhängen, die allesamt von der Route der Industriekultur "platt gemacht" werden. 

Doch die Band verrät in dem Interview auch, warum sie gerne in Castrop-Rauxel leben: In den Kneipen gebe es etliche "Skat-spielende Opis", die jede Menge zu erzählen hätten, man könne dort "bestens schocken und meiern", die Stadt liege mitten im Ruhrgebiet und im Grünen. "Deshalb sind wir auch sehr glücklich in unserer Stadt". In dem Gespräch geben die Musiker jedoch noch mehr preis: Etwa, wo sie in Castrop-Rauxel Kleidung kaufen, wo man die schönsten Mädchen trifft, wo sie Party machen und wie das perfekte Date in Castrop-Rauxel für sie aussieht.

 

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