Wie Sie Ihren Baum sicher nach Hause bekommen

Verkauf in Castrop-Rauxel

Weihnachtsbäume konnten die Castrop-Rauxeler am Wochenende an vielen Orten kaufen - auch in den Gemeinden Herz-Jesu und St. Josef sowie im Center Pöppinghausen. Wir zeigen Fotos dieser Verkaufsstellen - und geben Ihnen Tipps, wie Sie Ihren Baum sicher nach Hause bekommen können.

CASTROP-RAUXEL

, 11.12.2016, 16:55 Uhr / Lesedauer: 2 min
Szenen vom Weihnachtsbaum-Verkauft von St. Josef.

Szenen vom Weihnachtsbaum-Verkauft von St. Josef.

Ob in der Gemeinde Herz-Jesu in Rauxel, wo Andreas Schalla und Thorsten Pohl und viele andere Helfer die „Einnetz-Kanone“ fütterten, im Center Pöppinghausen oder bei St. Josef in Habinghorst: In mehreren Pfarrgemeinden gab es am Wochenende Christbäume zuhauf zu kaufen. Wir liefern die Infos, wie man die Tanne richtig nach Hause bringt.

Die Organisationen hatten dazu ein kulinarisches Begleitprogramm auf die Beine gestellt. Da machte es doppelt Spaß, sich den Weihnachtsbaum für daheim auszusuchen. Die Gemeinden ergänzen damit das Angebot der gewerblichen Tannenbaum-Verkäufer, die es überall im Stadtgebiet gibt.

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Weihnachtsbaum-Verkäufe in Castrop-Rauxel

Ob in der Gemeinde Herz-Jesu in Rauxel, wo Andreas Schalla und Thorsten Pohl und viele andere Helfer die „Einnetz-Kanone“ fütterten, im Center Pöppinghausen oder bei St. Josef in Habinghorst: In mehreren Pfarrgemeinden gab es am Wochenende Christbäume zuhauf zu kaufen.
11.12.2016
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Detlef Wieland und Siegfried Kortmann beim Weihnachtsbaumverkauf von St. Josef.© Foto: Volker Engel
In der Zeltcafeteria von St. Josef konnte man sich ausruhen.© Foto: Volker Engel
Szenen vom Weihnachtsbaum-Verkauft von St. Josef.© Foto: Volker Engel
Helfer Michael Kortmann beim Weihnachtsbaumverkauf von St. Josef.© Foto: Volker Engel
Szenen vom Weihnachtsbaum-Verkauft von St. Josef.© Foto: Volker Engel
Szenen vom Weihnachtsbaum-Verkauft von St. Josef.© Foto: Volker Engel
Szenen vom Weihnachtsbaum-Verkauft von St. Josef.© Foto: Volker Engel
Szenen vom Weihnachtsbaum-Verkauft von St. Josef.© Foto: Volker Engel
Szenen vom Weihnachtsbaum-Verkauft von St. Josef.© Foto: Volker Engel
Otfried Helwig und Enkelin Marie kauften einen Weihnachtsbaum bei Herz Jesu.© Foto: Volker Engel
Otfried Helwig und Enkelin Marie kauften einen Weihna© Foto: Volker Engel
Benedikt Stehmann und Wilhelm Zimmermann kauften den Weihnachtsbaum bei Herz Jesu.© Foto: Volker Engel
Herz Jesu Weihnachtsbaum Helfer Andreas Schalla und Thorsten Pohl© Foto: Volker Engel
Szenen vom Weihnachtsbaumverkauf bei Herz Jesu.© Foto: Volker Engel
Szenen vom Weihnachtsbaumverkauf bei Herz Jesu.© Foto: Volker Engel
Peter Ruch und Joshua Meixner beim Weihnachtsbaumverkauf in Pöppinghausen.© Foto: Volker Engel
Heinrich Kondziella kaufte in Pöppinghausen seinen Weihnachtsbaum© Foto: Volker Engel
Szenen vom Weihnachtsbaumverkauf am Center Pöppinghausen.© Foto: Volker Engel
Szenen vom Weihnachtsbaumverkauf am Center Pöppinghausen.© Foto: Volker Engel
Szenen vom Weihnachtsbaumverkauf am Center Pöppinghausen.© Foto: Volker Engel
Szenen vom Weihnachtsbaumverkauf am Center Pöppinghausen.© Foto: Volker Engel
Szenen vom Weihnachtsbaumverkauf am Center Pöppinghausen.© Foto: Volker Engel
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Ganz gleich, wo man ihn kauft: Wichtig ist, dass man weiß, wie man einen Baum richtig nach Hause bringt. Wir haben mit der Polizei gesprochen – die wichtigsten Fragen und Antworten: 

Darf der Tannenbaum auf dem Autodach transportiert werden? Er darf. Die Baumspitze sollte in diesem Fall nach hinten zeigen, das abgesägte Ende des Stammes nach vorne. So befestigt, kann der Wind nicht unter die Äste greifen, diese abreißen oder sogar den ganzen Baum loswehen. Dazu muss der Baum allerdings auch sorgfältig auf einem Dachgepäckträger befestigt sein. Den Baum dabei einzunetzen, sei hingegen keine Pflicht, so die Polizei Recklinghausen. Man dürfte den Baum laut Straßenverkehrsordnung sogar senkrecht transportieren, so Ramona Hörst, Sprecherin der dortigen Behörde in Recklinghausen, mit einem Augenzwinkern: „Dann darf das Fahrzeug samt Baum aber nicht höher als 4,20 Meter sein.“

Wie fixiere ich den Baum wirksam auf dem Autodach, einer Ladefläche oder im Kofferraum? Handelsübliche Spanngurte reichen hier aus. Allerdings sollte man sich beim Befestigen die Zeit für höchste Sorgfalt nehmen, damit sich der Baum nicht während der Fahrt lockert. Michael Franz von der Polizei betont dazu, dass es nur „geringe Bewegung“ beim Baum geben darf. Ist die Tanne nicht ordnungsgemäß gesichert, kann sie bei einer Vollbremsung über die Motorhaube fliegen und zu einem gefährlichen Geschoss auf der Straße werden.

Darf der Baum über die Länge des Autos hinausragen, wenn er im Kofferraum oder auf der Ladefläche des Wagens transportiert wird? Der Weihnachtsbaum darf nach vorne auf gar keinen Fall über die Fahrzeug-Umrisse hinausragen. Als Grundlage dafür gelte die Vorderstoßstange, heißt es von der Polizei. Ragt der Baum hinten einen Meter und mehr über, muss er mit einer roten Fahne gekennzeichnet werden. Im Dunkeln muss die Überlänge zudem beleuchtet werden. Also alles wie bei üblichem „Sperrgut“ auch.

Wie hoch ist die Strafe, wenn ich eine der Vorschriften nicht beachte? Polizeisprecherin Ramona Hörst hat die aktuellen Zahlen herausgesucht: Für eine fehlende rote Fahne oder Leuchte wird ein Verwarnungsgeld von 25 Euro fällig. Rutscht der Baum tatsächlich vom Dach, kostet das 35 Euro Bußgeld. Sorgt der Baum dabei für eine Verkehrsgefährdung, werden 60 Euro und ein Punkt in Flensburg fällig. Führt der Baum zu einem Unfall, kostet das 75 Euro und einen Punkt im Verkehrszentralregister – plus Versicherungsstreitigkeiten.

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