Wochenmärkte: Der EUV setzt auf Jutebeutel statt Kunststofftüten

Plastikverbot

Seit Anfang des Jahres gibt es ein Plastikverbot auf den Castrop-Rauxeler Wochenmärkten. Doch für eine Sache gibt es noch eine Übergangsfrist. Und der EUV-Stadtbetrieb hat weitere Ideen.

Castrop-Rauxel

, 30.04.2020, 10:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Plastiktüten gibt es kaum noch auf den Castrop-Rauxeler Wochenmärkten. Bis zum Jahresende sollen sie ganz verschwinden.

Plastiktüten gibt es kaum noch auf den Castrop-Rauxeler Wochenmärkten. Bis zum Jahresende sollen sie ganz verschwinden. © Matthias Stachelhaus

Die Reduzierung von Kunststoff, also Plastik, ist vielen Menschen ein großes Anliegen. Darauf hatte auch der EUV-Verwaltungsrat bereits im vergangenen Jahr reagiert und ab dem 1. Januar 2020 ein generelles Verbot von Einweggeschirr und Tüten aus Plastik auf den Wochenmärkten in Castrop, Ickern und Habinghorst beschlossen.

„Die Bereitschaft der Marktbeschicker und der Bürger ist da“, sagte EUV-Chef Michael Werner am Mittwochnachmittag in der Verwaltungsrat-Sitzung. Die Markthändler wurden schriftlich auf die beschlossenen Änderungen hingewiesen. Zugleich wurde eine Abfallberatung durch den EUV-Stadtbetrieb angeboten.

Frist bis zum Jahresende für Kunststofftüten

Plastik-Einweggeschirr werde gar nicht mehr benutzt, allerdings gebe es hinsichtlich der Kunststofftüten, die gegen Entgeld herausgegeben werden, noch eine Frist bis zum Jahresende, um den vorhandenen Altbestand zu verbrauchen. „Mittelfristig sollen gar keine Plastiktragetaschen mehr herausgegeben werden“, heißt es im Bericht des EUV.

Die Händler würden sich laut dem EUV sogar noch weitere Gedanken machen. So denke ein Händler über die Einführung eines Pfandsystems zur Vermeidung von Einwegpackungen nach.

Jetzt lesen

Zudem hat sich der EUV-Stadtbetrieb noch eine weitere Möglichkeit überlegt: die Herausgabe von Jutebeuteln. „Das ist schon in Vorbereitung, wir warten nun auf das Material“, so Michael Werner.

Lesen Sie jetzt