Wohn- und Geschäftshaus kurz vor der Fertigstellung

Münsterstraße

Noch wird fleißig gewerkelt am Neubau Münsterstraße / Ecke Mühlengasse. Doch das Bauprojekt der Architekten Dr. Schramm, Fronemann und Partner sieht seiner baldigen Vollendung entgegen. Weiß verputzt, dazu dunkle Klinker, mit einer Ladenfront im Erdgeschoss und schicken Balkonen in den Etagen drüber, ist die ehemalige Baulücke nobel gefüllt.

CASTROP

von Gabriele Regener und Peter Wulle

, 11.10.2011, 06:02 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Bauarbeiten am Mühlenhof sollen bald abgeschlossen werden.

Die Bauarbeiten am Mühlenhof sollen bald abgeschlossen werden.

Nur zwei dreieinhalb Zimmer Wohnungen sind noch frei – vielleicht wegen der strikten Mietbedingungen. Denn die öffentliche Förderung verlangt einen Wohnberechtigungsschein. Das Alter des Mieters muss 60plus betragen und er muss mit mindestens einer zweiten Person einziehen, damit die Größe gerechtfertigt ist. Kinder sind, da es eine Altenwohnanlage wird, nicht gestattet. Von den vier frei finanzierten Wohnungen ist noch eine zu haben: 89 Quadratmeter groß, mit innen liegendem Balkon im Obergeschoss. Auch die Gewerbeflächen sind fast komplett vergeben. Von der 727 Quadratmeter großen Gesamtfläche wird die Verbraucherzentrale ab Mitte November, so Leiterin Susanne Voss, 190 Quadratmeter beziehen.

Das neue Lokal, Richtung Mühlengasse ausgerichtet, ist damit 30 Quadratmeter größer als die Räumlichkeiten an der Oberen Münsterstraße, erklärt Susanne Voss. Es gebe dann viel bessere Möglichkeiten für ungestörte Gespräche der Fachberater mit den Verbrauchern. „Wir sind bemüht, schnell und effizient umzuziehen, werden höchstens eine Woche schließen“, so Voss. Mit rund 430 Quadratmetern hat die Firma Josef Witt den Löwenanteil angemietet. Bislang als „Witt-Weiden“ eher als Versandhandel bekannt, will die Tochter des Otto-Unternehmens in Castrop-Rauxel neue Wege beschreiten und das Angebot den Kunden vor Ort präsentieren.

Bleiben 110 Quadratmeter Gewerbefläche zur Münsterstraße hin, für die es, so Christian Meyer, zahlreiche Interessenten gebe. Er ist zuversichtlich, die Lücke schon bald schließen zu können. Dass die Baulücke im Herzen der Altstadt nunmehr geschlossen ist, freut den Technischen Beigeordneten Heiko Dobrindt. Aus städtebaulicher Sicht sei das Wohn- und Geschäftshaus „ein Gewinn“. Es füge sich gut in die Umgebung ein.

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