Zufahrt zum Castroper Marktplatz wird gesperrt

Für zwei Wochen

Für die nächsten zwei Wochen wird die Zufahrt zum Castroper Marktplatz über die Straße "Am Biesenkamp" nicht möglich sein. Hintergrund sin die Bauarbeiten am Markt, der in großem Stil umgestaltet werden soll. Eine andere Zufahrt bleibt hingegen frei.

CASTROP

, 16.07.2015, 16:40 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Einfahrt vom Biesenkamp aus auf den Marktplatz wird ab Freitag für voraussichtlich zwei Wochen komplett gesperrt sein.

Die Einfahrt vom Biesenkamp aus auf den Marktplatz wird ab Freitag für voraussichtlich zwei Wochen komplett gesperrt sein.

Am 24. Juni startete die Umgestaltung des Castroper Marktplatzes mit der Kanalerneuerung entlang der Ostseite des Platzes (auf der Seite der Sparkasse). Für die Arbeiten wurde die Fahrspur einige Meter seitlich verlegt. Der Castroper Wochenmarkt auf dem Marktplatz findet wie gewohnt dienstags, donnerstags und samstags statt.

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Die Kanalsanierungsarbeiten entlang der Ostseite des Platzes weiten sich jetzt aber aus und machen laut Stadt eine vorübergehende Sperrung auf Höhe des Geschäfts „Blumen Risse“ ab Freitag, 17. Juli, notwendig. Über die Zufahrt an der Mühlenstraße kann der Marktplatz jedoch weiterhin wie gewohnt befahren werden, wie die Stadt am Donnerstag mitteilte.

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Bauarbeiten Am Markt 2015

Mit der Baustelle am Markt geht es voran.
16.07.2015
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Historische Marktfotos Draufsicht von 1958 mit EUV-Chef Michael Werner (l.) und Klaus Michael Lehmann.© Foto: Michael Fritsch
Eindrücke von der Baustelle am Marktplatz. Dieser wird mit vier Bannern, auf den großformatig Bilder des Marktplatzes von 1925, 1939 und 2015 angebracht sind, verschönert.© Foto: Dominik Möller
Eindrücke von der Baustelle am Marktplatz. Dieser wird mit vier Bannern, auf den großformatig Bilder des Marktplatzes von 1925, 1939 und 2015 angebracht sind, verschönert.© Foto: Dominik Möller
Eindrücke von der Baustelle am Marktplatz. Dieser wird mit vier Bannern, auf den großformatig Bilder des Marktplatzes von 1925, 1939 und 2015 angebracht sind, verschönert.© Foto: Dominik Möller
Eindrücke von der Baustelle am Marktplatz. Dieser wird mit vier Bannern, auf den großformatig Bilder des Marktplatzes von 1925, 1939 und 2015 angebracht sind, verschönert.© Foto: Dominik Möller
Eindrücke von der Baustelle am Marktplatz. Dieser wird mit vier Bannern, auf den großformatig Bilder des Marktplatzes von 1925, 1939 und 2015 angebracht sind, verschönert.© Foto: Dominik Möller
Die Banner zeigen den Marktplatz in verschiedenen Jahren. 1925, 1939 sowie zwei Motive von 2015 sind großflächig auf Teilen der Bauzäune angebracht worden.© Foto: Dominik Möller
Eindrücke von der Baustelle am Marktplatz. Dieser wird mit vier Bannern, auf den großformatig Bilder des Marktplatzes von 1925, 1939 und 2015 angebracht sind, verschönert.© Foto: Dominik Möller
Eindrücke von der Baustelle am Marktplatz. Dieser wird mit vier Bannern, auf den großformatig Bilder des Marktplatzes von 1925, 1939 und 2015 angebracht sind, verschönert.© Foto: Dominik Möller
Die Banner zeigen den Marktplatz in verschiedenen Jahren. 1925, 1939 sowie zwei Motive von 2015 sind großflächig auf Teilen der Bauzäune angebracht worden.© Foto: Dominik Möller
Die Banner zeigen den Marktplatz in verschiedenen Jahren. 1925, 1939 sowie zwei Motive von 2015 sind großflächig auf Teilen der Bauzäune angebracht worden.© Foto: Dominik Möller
Die Banner zeigen den Marktplatz in verschiedenen Jahren. 1925, 1939 sowie zwei Motive von 2015 sind großflächig auf Teilen der Bauzäune angebracht worden.© Foto: Dominik Möller
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Die jetzt laufenden Bauarbeiten am Markt sind der Anfang der umfangreichen Marktplatzumgestaltung. Bereits 2009 hatte der Rat der Stadt das städtebauliche Entwicklungskonzept für das Stadtumbaugebiet Altstadt beschlossen. Auch wenn bereits mehrere Teil-Projekte bereits umgesetzt worden sind beziehungsweise verschoben werden mussten, gelten die in dem Konzept formulierten Ziele, Leitlinien und Handlungsfelder unverändert fort.

Der Marktplatz soll nach der endgültigen Neugestaltung - also Ende 2016 - entlang der westlichen und östlichen Platzkanten durch Baumreihen räumlich gefasst werden, ohne wie bisher an einigen Stellen der Fall, den Blick auf die Fassade zu verstellen. Dafür sind neu zu pflanzende Bäume mit hellen, lichtdurchlässigen Kronen vorgesehen. In Workshops hat man sich für die Gleditschie (Gleditsia triacanthos „Skyline“) ausgesprochen.

Die bislang dort stehenden Bäume werden gefällt - mit Ausnahme einer markanten Linde auf der Südseite des Marktplatzes. Insgesamt sollen dafür dann 22 neue Bäume gepflanzt werden.

Parkplätze werden neu strukturiert

Der Platz selbst soll besonders dadurch aufgewertet werden, dass die Randbereiche verbreitert werden. Dort soll es es Flächen für Aufenthalt, Auslagen und Außengastronomie geben. Das Konzept sieht vor, die Anzahl der Auto-Stellplätze auf 109 (davon vier Behindertenstellplätze) zu reduzieren. Die Größe der Stellplätze wird von momentan ca. 2,40 Meter auf 2,50 Meter verbreitert, um ein ungehindertes Ein- und Aussteigen zu ermöglichen. Zudem sind Motorrad-Parkplätze sowie 20 feste Plätze für Fahrräder vorgesehen.

Für die Sanierung der Parkplätze muss die Stadt 300.000 Euro einplanen. Die Gesamtkosten der Neugestaltung der übrigen Aufenthaltsbereiche des Marktplatzes betragen voraussichtlich rund 1,25 Millionen Euro. Der städtische Eigenanteil von 20 Prozent beläuft sich damit auf etwa 250.000 Euro.

Für Fragen rund um die Umgestaltung und die dazugehörige Baustelle am Markt haben Stadt und EUV eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Interessierte können sich über altstadtmarkt@castrop-rauxel.de melden.

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