Zum Jubiläum gibt es einen Staffellauf mit Hindernisparcours

Charity-Lauf

(Fast) alles sollte anders werden in diesem Charity-Lauf-Jubiläums-Jahr. Doch Baustellen machten den Organisatoren einen Strich durch die Rechnung.

Castrop

, 18.02.2019, 07:16 Uhr / Lesedauer: 2 min
Charity Lauf unterm Eriner Förderturm

Charity Lauf unterm Eriner Förderturm © Volker Engel

Zum zehnten Mal findet in diesem Jahr der Charity-Lauf des Lions Clubs Castrop-Rauxel statt. Für das kleine Jubiläum hatte sich das Organisationsteam eine neue Streckenführung gewünscht. „Wir wären gerne in die Altstadt gegangen“, sagt Manfred Spruch. Eine Route mit Start am Marktplatz über den Viehmarkt und den Stadtgarten und zurück, das wäre es gewesen. „Das wäre auch für Zuschauer ein richtiger Anziehungsmagnet gewesen“, so Spruch weiter.

Doch daraus wird leider nichts. „Wir haben zwei große Baustellen in der Altstadt“, so Spruch. Daher könne man den Standort nicht ändern. Also bleibt zumindest bei der Strecke alles, wie gehabt - zumindest vorerst. „Wir bleiben dieses Jahr im Erin-Park“, sagt Organisator Manfred Spruch. „Wir können uns aber vorstellen, die Pläne zur neuen Strecke durch die Altstadt in den kommenden Jahren umzusetzen.“

10. Charity-Lauf

Das sind die wichtigsten Infos

  • Der Charity-Lauf steigt am Sonntag, 25. August, am letzten Wochenende der Sommerferien
  • Anmeldungen sind etwa ab Mitte März möglich unter www.castroper-charitylauf.de/

Dennoch gibt es Neuerungen zum Jubiläum. Die größte: Der 20-Kilometer-Lauf wird abgeschafft. Dafür habe es einfach zu wenige Anmeldungen gegeben, in diesem Jahr nur zehn. Als Ersatz gibt es zum ersten Mal einen Staffellauf. Vier Leute bilden eine Staffel, egal ob Männer oder Frauen, egal ob Freunde, Familie oder Arbeitskollegen. Einzige Voraussetzung: Das Team muss sich einen Namen geben. Ein Zeitchip, der von Läufer zu Läufer weitergegeben wird, misst die Zeit der Staffelteilnehmer. Die schnellste Staffel gewinnt den Pokal.

Fun-Lauf mit Wettbewerbscharakter

Beim Staffellauf soll es aber nicht nur ums Gewinnen gehen. „Es ist ein Fun-Lauf mit Wettkampfcharakter“, beschreibt es Manfred Spruch. Und so drehen die Läufer nicht einfach ihre Runde durch den Erin-Park, sie müssen dabei auch einen Hindernis-Parcours überwinden. Etwa 2,5 Kilometer lang wird die Strecke sein, die Manfred Spruch in den nächsten Tagen noch genau ausmessen muss.

„Wir wollen weiter ein Familienlauf sein.“
Manfred Spruch

Bei den restlichen Läufen bleibt alles beim Alten, egal ob Fünf- und Zehnkilometerlauf, Schüler- oder Bambini-Lauf. Nordic Walker sind auch weiter willkommen. Die liefen in den vergangenen Jahren beim 20-Kilometer-Lauf mit und kommen jetzt beim Fünf-Kilometer-Lauf unter.

Das Wichtigste ist jedoch: „Wir wollen weiter ein Familienlauf sein“, sagt Spruch. Und so sind Zuschauer im und um den Erin-Park auch wieder sehr willkommen.

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