Kommunalpolitik

Robert Golda (FDP) auf aussichtslosem Platz 83

Der Fraktionsvorsitzende im Dattelner Stadtrat muss sich bei seiner ersten Kandidatur auf Landesebene zunächst hinten anstellen. Der 28-Jährige hofft, dass er 2027 dann bessere Chancen hat.
Robert Golda war im April von der Kreis-FDP nominiert worden. © privat

Für den Dattelner FDP-Vorsitzenden Robert Golda wird der Wahlkampf für die Landtagswahl im Frühjahr 2022 unter dem Motto „Erfahrung sammeln“ stehen. Eine Chance, in das Landesparlament einzuziehen, hat der 28-Jährige nicht. Damit dürfte er aber auch nicht gerechnet haben.

Die Landes-FDP hatte am Sonntag in Dortmund ihre Liste für die NRW-Landtagswahl 2022 gewählt, und der Hoffnungsträger der Dattelner Liberalen fand sich am Ende auf Platz 83 des „Teams Chancenland“. Unter dieser Bezeichnung bestreitet die FDP den Wahlkampf. 120 Listenplätze waren besetzt worden. Spitzenkandidat ist Minister Dr. Joachim Stamp.

Bei der Wahl 2017 hatte die FDP ihr bestes Ergebnis in NRW geholt: Der Stimmenanteil von 12,6 Prozent bedeutete den Einzug von 28 Abgeordneten in den Landtag. Etwas geringer fällt die Zustimmung mit Blick auf die Bundestagswahl im September aus. Meinungsforscher sehen die FDP bei 10 Prozent.

Golda zeigt sich kämpferisch

Im April war Golda, der Fraktionsvorsitzende im Stadtrat Datteln, mit einer Zweidrittelmehrheit für den Wahlkreis 72 mit Castrop-Rauxel, Datteln (außer Ahsen und Ostleven) und Waltrop zum Landtagskandidaten gewählt worden. Im Wahlkreis 71 (mit Ahsen und Ostleven) kandidiert Lutz Ludwig (Dorsten). Er rangiert auf Listenplatz 88.

Golda zeigt sich kämpferisch: „Beim nächsten Mal wird es deutlich weiter oben sein.“

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