Mit Christian Krause, Frank Schellhaus und Torsten Gaedecke (v.l.) hat die städtische Bädergesellschaft inzwischen drei Prokuristen. © Stefan Diebäcker
Freizeitbad Atlantis

Atlantis setzt auf Führungstrio mit unterschiedlichen Qualitäten

Viele Köche verderben den Brei? Im Atlantis gilt das nicht. Dort sind Führungspositionen mit drei Männern besetzt, die unterschiedliche Qualitäten haben, aber nicht ihr eigenes Süppchen kochen.

Der Eine ist Betriebsleiter und achtet darauf, dass im Bad alles „läuft“. Der Zweite kümmert sich um Finanzen und Personal, der Dritte hat die Technik im Blick. Unterschiedliche Aufgaben haben Christian Krause, Frank Schellhaus und Torsten Gaedecke im Freizeitbad Atlantis.

Was sie außer dem dem Arbeitsplatz in der städtischen Bädergesellschaft verbindet: Sie sind Prokuristen und werden die Geschichte des Atlantis‘ in den nächsten Jahren neben der Geschäftsführung maßgeblich mitbestimmen. „Wir ergänzen uns prima in unseren jeweiligen Spezialgebieten“, glaubt Frank Schellhaus. Die drei „Köche“ kennen offenbar keinen Futterneid.

Schellhaus wurde bereits 2019 Prokura erteilt, Krause – dienstältester Mitarbeiter des Trios – und Gaedecke sind Anfang dieses Jahres befördert worden. Damit ist, so die einhellige Überzeugung auch im Verwaltungsrat, das Atlantis personell und strategisch gut aufgestellt für die nächste Jahre.

Über allem schwebt dabei die Frage, wie es in den nächsten Jahren mit dem Freizeitbad weitergeht. Das Atlantis hat mittlerweile 20 Jahre auf dem Buckel. Ob es da auf Dauer bei regelmäßigen Sanierungen und „Auffrischungen“ bleiben kann oder ob nicht doch eines Tages ein Neubau die sinnvollste Variante ist, ist schon länger Gegenstand interner Diskussionen und wird vielleicht auch von den Einschätzungen der drei Prokuristen beeinflusst.

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Redaktionsleiter in Dorsten
Veränderungen gab es immer, doch nie waren sie so gravierend. Und nie so spannend. Die Digitalisierung ist für mich auch eine Chance. Meine journalistischen Grundsätze gelten weiterhin, mein Bauchgefühl bleibt wichtig, aber ich weiß nun, ob es mich nicht trügt. Das sagen mir Datenanalysten. Ich berichte also über das, was Menschen wirklich bewegt.
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Stefan Diebäcker

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