Die vierte "BAM!" in Dorsten geht Ende Januar 2021 erstmals komplett digital über die Bühne, bietet aber trotzdem spannende Angebote für junge Menschen. © privat
BAM

Ausbildungsmesse in Dorsten erstmals komplett digital

Im Sommer 2020 war die BerufsActionMesse (BAM!) in Dorsten noch der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen. Nun kommt sie Ende Januar erstmals komplett digital daher.

Das Angebot der „BAM!“ richtet sich an Schülerinnen und Schüler aus Dorsten und Umgebung, die sich über ihre berufliche Zukunft Gedanken machen. Die Veranstalter vom Verein „myjob-dorsten.de“ möchten die Vielfalt an Berufsbildern und Ausbildungsplätzen in der Lippestadt demonstrieren – vom 25. bis 30. Januar erstmals als digitale „ActionWoche“.

Cheforganisatorin Ulla Busch ist zufrieden: „Über 30 Betriebe und Institutionen haben ihr Mitmachen bereits signalisiert.“ Kurzentschlossene, die noch Ausbildungsplätze für 2021 oder später zu vergeben haben, können noch auf den digitalen Zug der Messe springen.

Corona lässt eine klassische Messe nicht zu

Auf www.bamdorsten.de können sich Firmen präsentieren und junge Menschen informieren. Der Weg zum Praktikum oder vielleicht sogar zur Ausbildungsstelle erfolgt individuell. „Wir haben in den ersten drei Auflagen der BAM immer junge Menschen mit Ausbildungsbetrieben verknüpfen können, sodass letztlich Lehrverträge zustande kamen“, blickt Ulla Busch auf die Jahre 2017 bis 2019 zurück. „Unser Ziel ist, diese Serie auch digital fortzusetzen.“

Dorstener Zeitung fährt dreigleisig

Wie sich die Unternehmen den jungen Menschen präsentieren, ist jedem Betrieb freigestellt. „Wir fahren dreigleisig“, erklärt zum Beispiel Torsten Greven, der die BAM bei der Dorstener Zeitung begleitet. Junge Menschen, die sich für eine journalistische Laufbahn interessieren, werden am 26. Januar von 17 bis 19 Uhr mit Stefan Diebäcker, dem Redaktionsleiter der Dorstener Zeitung, online chatten können. Den klassischen Werdegang eines Redakteurs – vom Praktikum bis zum Volontariat – kann Stefan Diebäcker den Interessierten erläutern.

Einen Tag später (27. Januar, 17 bis 19 Uhr) ist Verlagsleiter Christoph Winck der Ansprechpartner rund um die Ausbildung von „Medienkaufleuten digital/print“. „Wir bilden zwar zentral in Dortmund aus, aber auch unser Verlagsstandort in Marl ist für Auszubildende aus Dorsten attraktiv“, so Winck.

Diese beiden „klassischen Infogespräche“ werden am 29. Januar (Freitag) digital getoppt. Denn dann bietet Lensing Media von 15 bis 18 Uhr einen „Video Walk-In“ an. Eine Ausbildungsleiterin und ein aktueller Azubi erwarten junge Dorstener, die für sich „irgendwas mit Medien“ vorstellen können.

Zahlreiche Betriebe machen bereits mit

„Wir möchten den jungen Menschen zeigen, welche spannenden Berufe und Betriebe es in Dorsten gibt. Das werden wir digital umsetzen“, erklärt Ulla Busch. Zerspanungsmechaniker bei Diegner & Schade, Pflegefachkraft am St. Elisabeth Bildungsinstitut, Kfz-Mechatroniker bei Köpper, Raumausstatterin bei Scholten oder Technischer Modellbauer im Mettallwerk Franz Kleinken – Angebote gibt es genug. Auch der Kreis Recklinghausen präsentiert seine vielfältigen Ausbildungsangebote.

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