Auf dieser U-fömigen Fläche in Altendorf-Ulfkotte soll das Neubaugebiet entstehen. © Geonetzwerk Metropole Ruhr
Neubaugebiet

Endlich: Knoten für Neubaugebiet im Südosten von Dorsten durchschlagen

Lange hat es gedauert, bis nach schwierigen Grundstücksverhandlungen der Weg für ein Neubaugebiet in Altendorf-Ulfkotte frei geworden ist. Nun könnten hier rund 30 Wohneinheiten entstehen.

Viele Jahre mussten die Bürger in Altendorf-Ulfkotte auf diese so dringend benötigte Fläche für neues Baugrund warten- jetzt ist der Knoten durchschlagen. Wie Bürgermeister Tobias Stockhoff am Mittwoch auf der virtuellen Stadtteilkonferenz von „Altendorf trifft sich“ mitteilte, seien die „sehr anspruchsvollen“ Vertragsverhandlungen zwischen der städtischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft „WinDor“ und den jeweiligen Grundstückseigentümern erfolgreich abgeschlossen worden.

Der Weg ist also endlich frei für ein Neubaugebiet auf der U-förmigen und bislang landwirtschaftlichen genutzten Fläche zwischen Altendorfer Straße/Grundschule/Erdbach/Dorf-Wohnbebauung.

„Zwischen 25 und gut 30 Wohneinheiten als Ein- und Zweifamilienhäuser könnten entstehen“, so Stockhoff. Die genaue Zahl hänge auch von den Vorgaben der Straßenbaubehörde Straßen.NRW ab – denn die Anbindung soll über die Altendorfer Straße (L 601) erfolgen.

Nun geht es an die Vorbereitungen für den Aufstellungsbeschluss. Bis der Bebauungsplan komplett durch ist und WinDor mit der Vermarktung der Fläche beginnen kann, wird es bis 2023 dauern.

Wie bereits auf einer WinDor-Fläche in Rhade für Dorfbewohner praktiziert, sollen beim Verkauf der Grundstücke zunächst junge Familien aus Altendorf-Ulfkotte als neue Eigentümer zum Zuge kommen, anschließend solche aus Dorsten und zu guter Letzt Auswärtige.

Über den Autor
Redaktion Dorsten
Geboren 1961 in Dorsten. Hier auch aufgewachsen und zur Schule gegangen. Nach erfolgreich abgebrochenem Studium in Münster und Marburg und lang-jährigem Aufenthalt in der Wahlheimat Bochum nach Dorsten zurückgekehrt. Jazz-Fan mit großem Interesse an kulturellen Themen und an der Stadtentwicklung Dorstens.
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Michael Klein

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