Die Umbauarbeiten für die Physiotherapie-Praxis laufen seit November hinter den abgedeckten Türen und Fenstern. © Michael Klein
Geschäftsumbau

Überraschender Nachmieter für ehemalige Netto-Filiale in Dorsten

In einer ehemaligen Discounter-Filiale am Rande der Altstadt von Dorsten wird fleißig umgebaut. Dass nun eine bekannte und erfolgreiche Praxis dort einziehen wird, hätte wohl keiner geahnt.

Als im Sommer des vergangenen Jahres die Gerüchteküche brodelte, wer wohl in die an der Marler Straße gelegene und damals geschlossene Dorstener Filiale des Discounters „Netto“ als Nachfolger einziehen würde, musste Manuel Möllmann schmunzeln. „Von einem russischen Supermarkt bis hin zu Tedi gingen die Vermutungen“, sagt er.

Seinerzeit hätte er schon Licht ins Dunkle bringen können, „doch die Bauanträge waren noch nicht genehmigt“. Doch jetzt kann der Physiotherapeut es verkünden: Er zieht mit seiner prosperierenden Praxis namens „Handarbeit“, die derzeit noch an der Alleestraße beheimatet ist, in die ehemalige Discounter-Filiale um. „Geplant ist der 1. März“, sagt er.

Noch hat die Physiotherapie-Praxis
Noch hat die Physiotherapie-Praxis „Handarbeit” an der Alleestraße ihren Sitz. © Michael Klein © Michael Klein

Seit November wird hinter verhängten Fenstern umgebaut, wird die Decke abgehängt, werden Wände und 20 Fenster eingezogen. Das Firmenschild im Eingang weist darauf hin, dass die Dorstener Tischlerei Amerongen den Ausbau übernommen hat. „Die Amerongens sind auch meine derzeitigen Vermieter“, so Möllmann.

Alte Praxis zu klein

Seit 2016 hat er seine Praxis an der Alleestraße, „doch die ist mit 150 Quadratmetern zu klein geworden“. Am neuen Standort hat er 700 Quadratmeter zur Verfügung. Und damit auch den nötigen Raum für Trainingsmöglichkeiten. Denn neben der eigentlichen Therapie will Möllmann, sobald es Corona wieder erlaubt, verstärkt auf Prävention und Nachsorge setzen.

Über den Autor
Redaktion Dorsten
Geboren 1961 in Dorsten. Hier auch aufgewachsen und zur Schule gegangen. Nach erfolgreich abgebrochenem Studium in Münster und Marburg und lang-jährigem Aufenthalt in der Wahlheimat Bochum nach Dorsten zurückgekehrt. Jazz-Fan mit großem Interesse an kulturellen Themen und an der Stadtentwicklung Dorstens.
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Michael Klein

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