24 Stunden rund um die Uhr für alte Menschen da

Malteser Hilfsdienst

Vor allem ältere, alleinstehende Menschen nutzen häufig den Hausnotruf der Malteser. Gibt es ein Problem, können die Benutzer über ein kleines Gerät Hilfe anfordern.

DORSTEN

von Von Stephen Kraut

, 14.10.2011, 11:52 Uhr / Lesedauer: 2 min
Ulrich Beßmann (l.) und Susanne Stamm-Placek (l.) sind im Hintergrunddienst von Malteser und Caritas künftig für Hilfsbedürftige zu erreichen.

Ulrich Beßmann (l.) und Susanne Stamm-Placek (l.) sind im Hintergrunddienst von Malteser und Caritas künftig für Hilfsbedürftige zu erreichen.

Zwei sind es zu Beginn des neuen Angebots, das am 17. Oktober startet: Susanne Stamm-Placek und Ulrich Beßmann stehen den Hilfsbedürftigen 24 Stunden zur Verfügung. „Die beiden wurden entsprechend geschult und möchten helfen“, freut sich Ursula Ansorge. Ulrich Beßmann, ehemaliger Bergmann, sagt dazu: „Natürlich steht das Helfen im Vordergrund. Ich tue dies zu 60 Prozent um zu helfen und zu 40 Prozent, um eine sinnvolle Beschäftigung zu haben.“ So sieht es auch Susanne Stamm-Placek. Sie fügt hinzu: „Ich komme aus dem medizinischen Bereich und habe eine Babypause eingelegt. Jetzt möchte ich wieder etwas tun, dafür kam aber nur der soziale Bereich in Frage.“

Die zwei Dorstener sind in Schichten auf Bereitschaft. Sie können ihren normalen Alltag leben, sollten nur das Notfallhandy immer bei sich tragen – und sich eben nicht so weit von Dorsten entfernen. Doch sie freuen sich auf interessante Aufgaben – die kommen werden, ist sich Petra Wiemers von der Malteser sicher. „Wir werden aus den verschiedensten Gründen über den Notruf kontaktiert. Manche sind gestürzt, andere sind schlicht einsam. Es gibt fast alles.“ Momentan nutzen 46 Personen den Notruf in Dorsten. Der „Hintergrunddienst“ wird auf dem gesamten Stadtgebiet angeboten, „und wenn es gut läuft natürlich mit weiteren Mitarbeitern ausgebaut“, verspricht Ursula Ansorge.

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