25 Kinder warten sehnsüchtig auf einen Spielplatz

Am Edith-Stein-Ring

Als sich am Samstag der Besentage die Bewohner des Edith-Stein-Rings trafen, wurde zwar eine Menge Müll beseitigt, doch der Ärger über die Stadt bleibt: Die Wiese im Mittelpunkt des Straßenrings liegt nun schon seit drei Jahren brach.

HOLSTERHAUSEN

von Von Lukas Bartoszak

, 25.04.2011, 14:56 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Spielplatz wird wohl erst dann kommen, wenn diese Kinder groß sind.

Der Spielplatz wird wohl erst dann kommen, wenn diese Kinder groß sind.

Bei langanhaltendem Regen haben die Anwohner immer wieder mit Überschwemmungen zu kämpfen. Da das Wasser aufgrund des dichten Bodens nicht abfließen kann, entstehen immer wieder riesige Pfützen – eine akute Gefahr für die vielen Kinder, die ungehindert in diese fallen könnten. Und bei Trockenheit wirbelt der Wind den Sand in die Gärten. Das Warten auf den geplanten Spielplatz fällt auch den 25 Kindern des Edith-Stein-Rings in Holsterhausen sehr schwer, jedoch können sie freilich nur von ihren Eltern vertröstet werden. Für die Stadt ist der Fall klar: „Das ist kein Ärgernis, sondern die Realität“, so Pressesprecherin Lisa Bauckhorn.

Dorsten fehlt das Geld an allen Ecken und Enden, somit wird wohl noch einige Zeit ins Land gehen, bis der Bau beginnt. „Traurig“, so die Nachbarschaft, die nun zum Teil schon drei Jahre im Neubaugebiet wohnt. „Die Stadt hat zur Ausschreibung der Grundstücke mit einem Spielplatz zum familienfreundlichen Wohnen geworben. „Uns liegt eine Spielmöglichkeit für unsere Kinder sehr am Herzen“, sagen die Anwohner, und alle sind sich einig: „Hier würde jeder mit an packen, um ein Ergebnis zu erzielen“. Mittlerweile würden sich die Bewohner auch über eine Art Übergangslösung freuen. Die diesjährigen Besentage beendeten sie jedoch vorerst mit einem geselligen Grillfest unter Nachbarn.

Lesen Sie jetzt