Auf dem Gelände am linken unteren Bildrand soll die neue Kita gebaut werden. © Hans Blossey
Kita-Neubau

70 Plätze und weitere Details zur neuen Kita auf der Hardt

An der Ziegelstraße auf der Hardt soll ab 2021 eine neue Kita entstehen. Bei dem Neubau will die Stadt auch den Willen der Politik nach mehr Klimaschutz berücksichtigen.

Die Hardt bekommt eine neue Kita. Mitte 2021 soll mit dem Bau begonnen werden. 70 Plätze sieht der Vorentwurf für den Neubau vor. Bei der Planung hat sich die Gesellschaft für Infrastruktur in Dorsten (InfraDor) an der Anfang November eröffneten Kita Wennemar in Holsterhausen orientiert.

Das eingeschossige Gebäude mit einer Grundfläche von etwa 1000 Quadratmetern soll Platz bieten für vier Gruppen: zwei Gruppen mit je 20 Kindern von zwei Jahren bis zur Einschulung und jeweils eine Gruppe mit zehn U3-Kindern und mit 20 Kindern, die älter als drei Jahre sind.

Rund 950 Quadratmeter Außenspielfläche

Hinzu kommt eine Außenspielfläche von rund 950 Quadratmetern, für die es aber noch keine konkreten Planungen gibt. Trägerin der neuen Kita wird die katholische Kirchengemeinde St. Agatha. Eine finale Abstimmung des Vorentwurfs mit dem Trägerin der Kita steht noch aus.

Bebaut wird ein Grundstück an der Ziegelstraße neben der St.-Ursula-Realschule, auf dem sich zurzeit noch Tennisplätze befinden. Das Grundstück ist ungenutzt und gehört der Stiftung St. Ursula. Die Stiftung hat dafür keine Verwendung, möchte aber laufende Einnahmen für die Finanzierung des Schulbetriebs erzielen.

Ein Verkauf des Grundstücks sei deshalb nicht in Betracht gekommen, schreibt InfraDor in der Vorstellung der Planungen für den Bauausschuss.

Wirksameren Klimaschutzes berücksichtigt

Bei diesem Projekt wird InfraDor „entsprechend dem Wunsch der politischen Gremien der Stadt Dorsten erste Akzente für einen wirksameren Klimaschutz setzen“, heißt es weiter. Denkbar seien die Ausstattung des Gebäudes mit Photovoltaik, die Nutzung von Erdwärme oder alternativ der Einsatz von Luftwärmepumpen, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern. Auch der Bau eines begrüntes Dachs wird geprüft.

Das verursacht Mehrkosten. Eine seröse Schätzung ist laut InfraDor aktuell noch nicht möglich. Vorsorglich habe man 100.000 Euro in die Kostenkalkulation aufgenommen. Insgesamt soll der Neubau nach aktueller Schätzung rund 2,8 Mio. Euro kosten. Etwas mehr als 2 Millionen Euro kommen aus Fördermitteln, den Rest trägt die Stadt Dorsten.

Vorgesehen ist eine Bauzeit von etwas weniger als einem Jahr, sodass die neue Kita im Juli 2022 mit Beginn des Kindergartenjahres 2022/23 bezugsfertig ist.

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Einst aus Sachsen nach Westfalen rübergemacht. Dort in Münster und Bielefeld studiert und nebenbei als Sport- und Gerichtsreporter gearbeitet. Jetzt im Ruhrpott gelandet. Seit 2016 bei Lensing Media.
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Robert Wojtasik

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