Die A 31 wird voraussichtlich ab Mai auf fünf Kilometer Länge saniert. Im Süden beginnt die Baustelle vor der Anschlussstelle „Feldhausen/Dorsten-Süd", im Norden endet sie hinter der Anschlussstelle „Dorsten" auf der Hardt (hier Richtung Bottrop von der Hardtberg-Brücke aus gesehen). © Michael Klein
Autobahn

A 31 in Dorsten wird bald für anderthalb Jahre zur Großbaustelle

Mehrere A 31-Abschnitte wurden in den vergangenen Jahren im Bereich Dorsten saniert. Ab Frühjahr sind hier weitere fünf Kilometer dran. Zwei Anschlussstellen werden dafür zeitweise gesperrt.

Die einen Nadelöhr-Bauarbeiten auf der Kanalbrücke der B 224 laufen noch, da beginnt schon die nächste Großbaustelle auf Dorstener Stadtgebiet: Ab Frühjahr wird die Fahrbahn der A 31 erneuert, die Arbeiten ziehen sich bis ganz weit in das Jahr 2022 hin.

„Voraussichtlich ab Anfang Mai wird die A 31 auf 5,1 Kilometern Länge saniert“, erklärt Anton Kurenbach, zuständiger Sprecher der „Autobahn des Bundes“ auf Anfrage. Im Süden beginnt die Baustelle vor der Anschlussstelle „Feldhausen/Dorsten-Süd“, im Norden endet sie hinter der Anschlussstelle „Dorsten“ und vor der Kanalbrücke auf der Hardt.

Betroffen seien auch die beiden genannten Auf- und Abfahrten. „Während der Sanierung müssen sie zeitweise gesperrt werden.“

Die Bauarbeiten finden zum geringsten Teil auf Kirchhellener Gebiet statt, größtenteils in Dorsten. „Begonnen wird auf der Richtungsfahrbahn Oberhausen, Richtung Emden geht es dann 2022 weiter“, so Kurenbach Die Baumaßnahme sei der Stadt im Vorjahr vorgestellt worden.

Kosten: 18 Millionen Euro

Die Kosten werden sich voraussichtlich auf 18 Millionen Euro aus Bundesmitteln belaufen. „Das Ende ist für November 2022 angesetzt.“ Wie und wann genau die einzelnen Bauabschnitte vonstatten gehen? „Voraussichtlich Ende März wird es noch eine Pressemitteilung mit detailliertem Bauablauf geben“, so Kurenbach.

Auch die Auf- und Abfahrt
Auch die Auf- und Abfahrt „Dorsten/Gahlen“ auf der Hardt muss zeitweise gesperrt werden. © Michael Klein © Michael Klein

Die im Mai beginnenden Arbeiten sind die vierte Sanierungsphase der A 31 im Dorstener Bereich. 2016 waren zwischen Lembeck und Reken sechs Kilometer Fahrbahn an der Reihe (samt zeitweiliger Sperrung der Anschlussstelle Lembeck/Rhade). 2017 waren die Bauarbeiten Richtung Schermbeck weitergezogen, auf 4,8 Kilometern Länge.

Zwei Baustellen zeitgleich

2018 wurde es dann besonders nervig für die Autofahrer. Denn zwei A 31-Baustellen zeitgleich führten zu den obligatorischen Verkehrs-Behinderungen mit Fahrbahn-Verengungen und Geschwindigkeits-Reduzierungen: zum einen auf dem 4,7 Kilometer-Stück zwischen der mehrmals gesperrten Anschlussstelle „Schermbeck“ (Freudenberg) und Dorsten – und dann auch noch zwischen dem Kreuz Bottrop und Kirchhellen.

Kritik gab es damals vor allem deshalb, weil beide Rastplätze in Holsterhausen samt der Auf- und Abfahrten während der gesamten Bauzeit gesperrt blieben. Zudem gab es Verzögerungen. Die Baustelle zwischen Schermbeck und Dorsten-West sollte bis Ende 2018 fertig gestellt sein, wurde aber erst ein halbes Jahr später freigegeben.

Lückenschluss verschoben

Deswegen wurde der nun im Mai beginnende „Lückenschluss“, der ursprünglich 2019 hätte über die Bühne gehen sollen, verschoben – auch, weil parallel die A 52 in Marl saniert wurde und man die Autofahrer nicht noch zusätzlich belasten wollte.

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Redaktion Dorsten
Geboren 1961 in Dorsten. Hier auch aufgewachsen und zur Schule gegangen. Nach erfolgreich abgebrochenem Studium in Münster und Marburg und lang-jährigem Aufenthalt in der Wahlheimat Bochum nach Dorsten zurückgekehrt. Jazz-Fan mit großem Interesse an kulturellen Themen und an der Stadtentwicklung Dorstens.
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Michael Klein

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