Abzocke: Verbraucherzentrale warnt vor neuer Masche

Betrug kommt per Post

Die Verbraucherzentrale warnt vor einer neuer Betrugsmasche und rät: "Überweisen Sie auf gar keinen Fall Geld!"

Dorsten

, 28.10.2016, 17:58 Uhr / Lesedauer: 1 min

"Sie haben trotz zahlreicher Mahnungen Ihre Zahlungsbereitschaft nicht unter Beweis gestellt." Deswegen werde bei der Bank jetzt eine Vorpfändung angebracht. "Ihr Konto wird in Kürze gesperrt." Dieses Schreiben des "Temy Group Forderungsmanagement" hatte eine Dorstenerin in ihrem Briefkasten. Verunsichert ging sie mit dem Brief zur Verbraucherzentrale Dorsten und die warnte sofort: "Achtung, Abzocke!"

Schon mehrere Menschen haben sich bundesweit an die Verbraucherzentralen gewandt. Alle haben das gleiche Schreiben mit der Post bekommen, in dem eine sofortige Überweisung von angeblich ausstehenden Beträgen gefordert wird. Ein ausgefüllter Überweisungsträger liege deshalb bei, heißt es in dem Schreiben. Die Zahlung soll auf ein niederländisches Konto erfolgen. In dem Schreiben ist keine Firma genannt, mit der die angeblich vertragliche Beziehung bestehen soll.

"Angst vor Konsequenzen"

Werde nicht überwiesen , hätte der Empfänger bald keinen Zugriff mehr auf sein Konto. "Viele Leute zahlen dann, weil sie Angst vor den Konsequenzen haben", weiß Mechthild Clever-Schmitz (Foto) von der Dorstener Verbraucherzentrale. "Dabei sollte man das Schreiben tunlichst ignorieren und, wenn man unsicher ist, zu uns kommen", rät Clever-Schmitz.

Eine weitere "Mahnung" würden solche Abzocker-Firmen meist nicht rausschicken. "Die haben ja durch die vielen Menschen, die zahlen, ihren Gewinn gemacht." Kommt doch ein weiteres Schreiben, sollte man dann auch dieses einfach wegwerfen. 

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