Acht neue Verdachtsfälle - Ärzte wollen impfen

Schweinegrippe

DORSTEN Seit Wochenbeginn gibt es in Dorsten acht neue Verdachtsfälle von Schweinegrippe, bestätigt ist bislang aber nur ein Fall. Das teilte das Kreisgesundheitsamt am Donnerstag mit. Derweil kommt langsam ein wenig Licht ins Dunkel, welcher Arzt denn nun impft.

von Von Rüdiger Eggert

, 05.11.2009, 15:49 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Patienten und Impfwillige sind mehr denn je verunsichert, wer, wie und wo geimpft wird. „Es ist falsch, dass wir nicht impfen“, wehrt sich Allgemeinmediziner Dr. Werner Kochs gegen die Behauptung, nur zwei Ärzte in Dorsten würden impfen und dann auch nur ihre eigenen Patienten. „Wir sind zu keiner Zeit von Dr. Lohmann gefragt worden“, so Dr. Kochs.

In der Gemeinschaftspraxis am Platz der Deutschen Einheit bekommt jeder, der geimpft werden möchte, die kurze Aufklärung über Risiken und muss einen Fragebogen ausfüllen und unterschreiben. Das Für und Wider der  Impfung müssen die Patienten allerdings mit ihren Hausärzten klären. Der Zeitaufwand wäre für die beiden Ärzte in der Praxis sonst zu groß. Auch Dr. Berndt impft jetzt

Auch die Mediziner um Ärztesprecher Dr. Friedrich Lohmann haben sich Gedanken gemacht. Nach Rücksprache mit seinen Kollegen hat sich Dr. Michael Berndt als Ansprechpartner in Sachen Neue Grippe bereit erklärt, die Impfungen durchzuführen.  Wer hier geimpft werden möchte, muss sich telefonisch melden. „Ich werde die Termine koordinieren“, verspricht Dr. Berndt. „Es ist täglich ein Zeitfenster von 14 bis 17 Uhr geplant, außer mittwochs.“ Auch eine Anfrage der Stadt Dorsten hat er schon. Gut möglich, dass Dr. Berndt demnächst ins Rathaus geht und die Mitarbeiter der Stadtverwaltung im großen Sitzungssaal impft.

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