Anhaltende Trockenheit bereitet große Sorgen

Zweithöchste Alarmstufe

April, April, der macht, was er will! Aber von wegen wechselhaft: In diesem Jahr treibt das anhaltend schöne Wetter manch einem die Sorgenfalten auf die Stirn.

DORSTEN

von Von Klaus-Dieter Krause

, 20.04.2011, 17:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die meisten Osterfeuer brennen am Sonntag.

Die meisten Osterfeuer brennen am Sonntag.

„Wildes Grillen“ und Leute, die glimmenden Zigarettenkippen achtlos wegwerfen, sind auch Stadtbrandmeister Andreas Fischer ein Dorn im Auge. Er warnt außerdem davor, Flaschen und Scherben auf trockenen Wiesen zurück zu lassen: „Sonst könnte es Brennglas-Effekte geben.“ Heiße Zeiten, weil es durch die Ferien an Personal fehlt, fürchtet Fischer dagegen nicht: „Es ist gewährleistet, dass im Notfall stets mindestens neun Kräfte der Hauptwache sofort einsatzbereit sind und dazu noch neun Mann des örtlichen Löschzuges. Bei größeren Bränden kommen schnell weitere Löschzüge zu Hilfe, auch aus den Nachbarstädten.“

Und weil es für die Genehmigung von Osterfeuern strenge Auflagen gibt (u.a. 100 m Mindestabstand zum Wald), schlägt ihm auch der alte Brauch nicht auf den Bauch. Zumal, wenn Veranstalter so verantwortungsbewusst sind wie die Hardter Bürgerschützen: „Wir haben noch zusätzliche Feuerlöscher bereitgestellt.“ Außerdem schaut auch noch die freiwillige Feuerwehr turnusmäßig nach dem Rechten und sorgt dafür, dass wirklich „nichts anbrennen“ kann.

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