Atlantis: SPD fordert personelle Konsequenzen

"Angemessene Professionalität"

"Die Verhältnisse bei Atlantis stinken zum Himmel." Diese Erkenntnis ist inzwischen bei der SPD gereift, die "weitere personelle Konsequenzen für unumgänglich" hält, damit endlich "eine angemessene Professionalität gewährleistet ist".

DORSTEN

von Von Stefan Diebäcker

, 11.10.2011, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Spätestens in der Sitzung des Verwaltungsrates am Donnerstagabend müssen nach Ansicht der Sozialdemokraten "alle Fakten auf den Tisch".Derweil haben die fünf Mitarbeiter der "Orga-Abteilung", die krank geschrieben sind, seit der inzwischen entlassene Prokurist Reinhard Plettenberg im September vom Dienst freigestellt worden war, trifft sich heute mit Vertretern der Gewerkschaft Verdi. Man wolle die "Sorgen wegen des eigenartigen Verhaltens des Betriebsrates besprechen, an den wir uns schon vor Wochen gewandt hatten, leider ohne Erfolg" besprechen. Die fünf Mitarbeiter fühlten sich von Geschäftsführer Günter Kesselmann unter Druck gesetzt.

Derweil mehren sich die Stimmen aus der Atlantis-Belegschaft, die die Kündigung Plettenbergs begrüßen. "Er hat sich nur für sein Orga-Team interessiert", schrieb eine Mitarbeiterin. "Die Arbeitsmoral ist nun deutlich gestiegen."

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