Ausgebüxte Rinder sorgten für Vollsperrung der A 52

Ein Tier wurde erschossen

Mehrere ausgebüxte Rinder sorgten am Mittwochabend für eine etwa zweistündige Vollsperrung der A 52 zwischen Dorsten-Ost und Gelsenkirchen-Hassel.

Dorsten

20.04.2016, 22:02 Uhr / Lesedauer: 1 min

Gegen 19 Uhr begann die Vollsperrung, da in unmittelbarer Nähe zur Autobahn mehrere Rinder frei herumrannten und drohten, auf die Fahrbahn zu laufen.

Schusswaffengebrauch freigegeben

Da zwischenzeitlich auch der Schusswaffengebrauch für die Polizei freigegeben worden war, konnte der Verkehr auch im Schritttempo nicht freigegeben werden. Doch genau dies forderten immer wieder Betroffene und auch Eltern, die mit ihren Kindern seit Stunden im Stau standen.

Erst gegen 21.15 Uhr kam kann die erlösende Meldung, dass alle Rinder gefunden worden waren. Nach ersten Angaben der Polizei musste ein Rind von der Polizei erschossen werden, da es kurz davor war, auf die Autobahn zu rennen. Ein weiteres Rind konnte wohl betäubt werden. Kurz zuvor war ein weiteres Tier freiwillig zur Herde zurückgekehrt.

Tierarzt betäubte ein Tier

Ein Tierarzt hatte mit einem Betäubungsgewehr versucht, alle Tiere zu betäuben, dies war ihm aber nur bei einem Tier gelungen. Der Verkehr staute sich auf der A 52 über mehrere Kilometer in beiden Richtungen zurück. Auch auf Zubringern, wie der L 608 in Dorsten, staute sich der Verkehr zurück. Die Rinder wurden schließlich auf Gelsenkirchener Gebiet gestoppt.

Lesen Sie jetzt