Auto-Ärger in Wulfen: Ist eine Einbahnstraße die Lösung?

Verkehrsproblem

Auf dem Kleinen Ring in Wulfen drohen Autofahrer schon mal den Überblick zu verlieren. Denn dort wird es tagsüber immer wieder eng. Jetzt liegt ein Vorschlag auf dem Tisch.

Wulfen

, 05.02.2020, 15:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine typische Situation am Kleinen Ring: Parkende Autos behindern den Verkehrsfluss.

Eine typische Situation am Kleinen Ring: Parkende Autos behindern den Verkehrsfluss. © Guido Bludau

„Stop and go“ auf dem Kleinen Ring: Zwischen Hervester Straße und Orthöver Weg schlängeln sich Autofahrer vor allem werktags an parkenden Fahrzeugen vorbei, müssen immer wieder anhalten, um den Gegenverkehr auf der schmalen Straße vorbeizulassen.

Schuld an der „oftmals nicht einsehbaren“ Verkehrssituation sind nach Meinung der SPD Dorsten vor allem Beschäftigte und Kunden von Unternehmen an der Hervester Straße und Am Brauturm, die ihr Autos gerne am Kleinen Ring abstellen. „Auch für Radfahrer ist das gefährlich“, hat sich Fraktionsvorsitzender Friedhelm Fragemann von seinen Parteikollegen aus Wulfen bestätigen lassen.

Einbahnstraße statt Parkverbot?

Die Sozialdemokraten plädieren deshalb aber nicht für ein Halteverbot am Kleinen Ring, sondern für eine Einbahnstraßen-Regelung. Autos sollten ihrer Meinung nach nur noch in östlicher Richtung, also in Richtung Hervester Straße, unterwegs sein. „Entgegenkommende Fahrzeuge sind derzeit häufig nur sehr spät wahrnehmbar, obwohl diese Autofahrer eigentlich Vorfahrt hätten“, sagt Fragemann.

Der Antrag wird Thema im nächsten Bauausschuss am 18. Februar. Vorab wollte die Stadtverwaltung keine Einschätzung zum SPD-Antrag abgeben. „Es gibt viele Fragestellungen zu berücksichtigen“, sagte Stadtsprecher Ludger Böhne auf Anfrage. „Es wird dazu aber sicherlich eine Vorlage für den Bauausschuss geben.“

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