Auto kracht in Wagen einer dreiköpfigen Familie

Säugling blieb unverletzt

Überfrierende Nässe verursachte am Samstagmorgen (28.2.) auf der Bismarckstraße einen Unfall, bei dem ein 36-jähriger Dorstener leicht und eine 24-jährige Dorstenerin schwer verletzt wurden.

Dorsten

28.02.2015, 10:33 Uhr / Lesedauer: 1 min

Gegen 8.20 Uhr war eine Dorstener Pkw-Fahrerin in Fahrtrichtung Wulfen unterwegs. Im Bereich des ehemaligen Eisenbahntunnels wurde das Grundwasser, das dort zusammenläuft, für die Frau zum Problem.

In Rutschbahn verwandelt

Wegen der Minusgrade hatte sich die Fahrbahn nämlich in eine Rutschbahn verwandelt. Die Fahrerin verlor die Kontrolle über ihren Opel Corsa und geriet ins Schleudern. Kurz vor der Kreuzung mit der Wienbecke geriet sie in den Gegenverkehr und krachte in den Wagen einer dreiköpfigen Familie.

Zwei Notärzte, der Rettungsdienst und die Dorstener Feuerwehr kümmerten sich um die Verletzten. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Polizei bestellte den Streudienst, um diesen Bereich abstreuen zu lassen.

Tempo 30

Das Problem mit der Grundwasseransammlung im Bereich des Tunnels ist schon länger bekannt. Aus diesem Grund gilt hier auch Tempo 30. Die Stadt Dorsten plant hier auch eine bauliche Veränderung. In diesem Bereich sollen die nicht mehr genutzte Brücke abgerissen und die Fahrbahn angehoben werden.

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