AWO-Seniorenzentrum - Zwei Mitarbeiter im Ausstand

Gewerkschaft Verdi rief zum Streik auf

Gestreikt wurde am Donnerstag (9.10.) im AWO-Seniorenzentrum in Wulfen-Barkenberg zwar auch, aber die Beteiligung hielt sich in Grenzen.

Wulfen

09.10.2014, 14:51 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Die Warnstreiks sind die Antwort der Beschäftigten auf die Zumutung der Arbeitgeber, Erzieherinnen und Erzieher schlechter stellen zu wollen als Beschäftigte in der Altenpflege oder im Sozialbereich“, hatte Verdi-Gewerkschaftssekretärin Vera Foullong-Marquardt vom Verdi-Bezirk Emscher-Lippe Nord am Montag per Pressemitteilung erläuterte. Und: Verdi fordert für die insgesamt 36.000 Tarifbeschäftigten eine Erhöhung der monatlichen Einkommen um einen Sockelbetrag von 100 Euro zuzüglich 3,5 Prozent, die Erhöhung der Vergütungen für Auszubildende um 100 Euro sowie einen Tag mehr Urlaub. Am Donnerstag (9.10.) kündigte Verdi weitere Streiks bis zum Monatsende an.

Käme es ganz hart und alle 36 Gewerkschaftsmitglieder des Barkenberger Seniorenzentrums streikten, dann würde die AWO mit Verdi einen Vertrag abschließen, um gemeinsam einen Notfall-Dienstplan zu entwickeln, der die Grundversorgung der 100 Bewohner sicherstelle, erklärte Einrichtungsleiterin Sonja Schroer-Klösener. Sichergestellt sei damit, dass pro Wohnbereich (jeweils 20 Bewohner) rechnerisch morgens dreieinhalb Mitarbeiter und abends drei Mitarbeiter auf jeden Fall zur Verfügung ständen.

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