Bonisingers und Gäste boten Jubiläumskonzert

Zum 40. Geburtstag

HOLSTERHAUSEN Dass Singen und Fahrradfahren durchaus Ähnlichkeiten haben, bewiesen die Bonisingers am Sonntag in der Kirche St. Bonifatius.

von Von Haken Keser

, 16.11.2009, 18:08 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Bonisingers singen seit 40 Jahren zusammen. Aus Anlass ihres 40. Geburtstags gaben sie ein umjubeltes Konzert in der Bonifatiuskirche

Die Bonisingers singen seit 40 Jahren zusammen. Aus Anlass ihres 40. Geburtstags gaben sie ein umjubeltes Konzert in der Bonifatiuskirche

Bei der ersten musikalischen Darbietung wurde aber nicht gesungen, sondern eine Rock-Crossover-Version mit Orgelmusik von „Concerto Italiano“ gespielt. Die Mischung aus Tönen der Orgelpfeifen und sonorem Bass, das vor 40 Jahren noch Erstaunen ausgelöst hätte, riss zum ersten lang anhalten Applaus in der Kirche hin. Nicht ganz vollständig, aber voll bei der Sache, eröffneten die Bonisingers ihr Jubiläumskonzert. Lambert Lütkenhorst, der einzige Bass-Singer der Bonisingers und an diesem Abend mehr Musiker als Bürgermeister, leitete mit den Worten „Der Fahrpreis ist sehr gering und jeder kann mitfahren“ zu dem ersten Lied „Gospel Train“ über, den die Bonisingers darboten. Mit dem Stück „Do It Again“, das die Bonisingers in „Gloria lobet den Herrn“ umgetextet hatten, sangen sie ein Stück, das den Sound und Lebensgefühl ihrer Generation wieder in die Kirche hineintrug.

Begeisterten Applaus gab es für die 19 Sänger der „Mixed Pickels“ bei ihrer jazzlastigen A-cappella-Version eines Johann Sebastian Bach-Crossovers. Spätestens hier war den Zuschauern klar, warum die Gruppe auf Instrumentalbegleitung bei ihren Stücken wie „Only You“, „Killing me Softly“ oder dem Kirchenklassiker „Kumbaya my Lord“ locker verzichten kann. Mit gleich drei Stücken in ihrem Repertoire von den Beatles folgten „Gin Fis“. Bevor es am Ende des Konzertes mit allen Gruppen zum gemeinsamen Singen überging, betrat mit „Swinging Church“ die größte Gruppe des Konzertes die Bühne und machten ihrem Namen alle Ehre. Der Lohn für alle Sänger: stehende Ovationen und ein Erlös von 830 Euro für den Verein TransSilvania.

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