Borgmann ist sicher: Das Auto hat Zukunft

Interview

WULFEN In manchen Betrieben der Autobranche wird derzeit mit angezogener Handbremse gearbeitet. Anders beim Autohaus Borgmann. Firmenchef Clemens Borgmann gibt jetzt erst recht Gas.

von Von Klaus-Dieter Krause

, 13.10.2009, 15:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Clemens Borgmann schaut optimistisch in die Zukunft.

Clemens Borgmann schaut optimistisch in die Zukunft.

Nein, das sehe ich ganz und gar nicht so. Sicher ist jetzt eine außergewöhnliche Zeit abgelaufen. Viele, deren Fahrzeuge neun oder mehr Jahre auf dem Buckel hatten, haben die günstige Gelegenheit genutzt und ein neues Auto gekauft. Aber diejenigen, die schon nach einem, nach fünf oder sieben Jahren ihr Fahrzeug wechseln, werden das auch weiterhin tun.

Wo der Markt es hergibt, ist es sicher sinnvoll, sich breit aufzustellen. So bieten wir seit langem unseren Kunden nicht nur Opel-Fahrzeuge an, sondern haben an mehreren Standorten auch Ford, Chevrolet, Toyota und Hyundai in unserem Sortiment. Zusätzlich kommt in Haltern jetzt Skoda dazu und führen in unserem Bottroper Autohaus ab Januar 2010 erstmals auch VW.

Es ist eher zweitrangig, ob das mein Wunsch-Investor ist. Egal wer künftig das Sagen hat: Wichtig ist, dass die Produkt-Entwicklung weiter geht und neue Modelle, wie jetzt der Astra, extrem positiv bewertet werden. Langfristig ist es auch wichtig, dass General Motors mit im Boot bleibt und Rüsselsheim als unser bestes Entwicklungszentrum fortbesteht.

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