Brandstiftung? Feuerwehr rückte zum ehemaligen Kohlehafen aus

Feuerwehr-Einsatz

Die Feuerwehr musste am Sonntagabend zum ehemaligen Kohlehafen zwischen Lippe und Kanal ausrücken - zum zweiten Mal. Dort brannten Baumstämme. Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden.

Dorsten

, 11.05.2020, 09:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zum zweiten Mal innerhalb kürzester Zeit brannten Baumstämme auf dem Gelände im Dorstener Kohlehafen.

Zum zweiten Mal innerhalb kürzester Zeit brannten Baumstämme auf dem Gelände im Dorstener Kohlehafen. © Guido Bludau

Bereits zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen musste die Dorstener Feuerwehr zum ehemaligen Kohlehafen zwischen Lippe und Wesel-Datteln-Kanal in Dorsten ausrücken.

Nachdem zunächst am frühen Samstagmorgen aus bislang unbekannten Gründen Baumstämme brannten, musste der Löschzug der Hauptwache am späten Sonntagabend erneut zum Kohlehafen ausrücken. Wieder brannten Baumstämme unweit der ersten Stelle vom Vortag.

Einsatz im unwegsamen Gelände

Um zum Einsatzort zu gelangen, mussten die Einsatzkräfte mehrere hundert Meter über das unwegsame Gelände fahren. Das Feuer hatte sich bereits in die teils morschen Stämme gefressen. Mithilfe einer Kettensäge wurde der Stamm zersägt, vom Waldrand weggezogen und anschließend ausgiebig abgelöscht. Erst nach gut zwei Stunden konnten die Einsatzkräfte wieder einrücken.

Auch die Polizei erschien jeweils vor Ort und nahm die Ermittlungen auf. Brandstiftung auf dem abgelegenen Gelände kann nicht ausgeschlossen werden, besonders da es ja zweimal innerhalb von zwei Tagen fast an derselben Stelle brannte.

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