Brettspielgruppe lud zu strategischen Schlachten

Jährlicher Spielenachmittag

Die Dorstener Brettspielgruppe lud am Samstagnachmittag zum jährlichen Spielenachmittag ins evangelische Gemeindehaus der Martin-Luther-Kirche ein. Etwa 20 Spielbegeisterte folgten der Einladung. Auf dem Programm standen Strategie-Spiele.

HOLSTERHAUSEN

von Von Ralf Pieper

, 31.10.2011, 13:02 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mit 40 Strategiespielen wurde der Spielenachmittag zu einem spannenden Ereignis.

Mit 40 Strategiespielen wurde der Spielenachmittag zu einem spannenden Ereignis.

"Die Siedler von Catan", "7 Wonders" oder "Tournay" sind oft und gern gespielte Dauerbrenner. „Hierbei ist der Kick, die Strategie im Laufe des Spiels zu ändern und sie dem Verlauf anzupassen“, erklärt Sigrun Möllemann, eine der Gründerinnen der Spielgruppe. „Erst am Ende entscheiden Punkte über Sieg oder Niederlage.“ Mindestens eineinhalb Stunden dauerte ein Spiel. Am Tisch passte man sich immer wieder dem Spielverlauf an, nichts war hundert prozentig planbar. Das brachte Abwechslung und Spannung. Die richtigen Entscheidungen führten zum Sieg. Missverständnisse wurden ausgiebig diskutiert. Die Gruppe probiert gern neue Spiele aus. Auch am Samstag war die Spielanleitung ein wichtiger Partner, denn Strategie-Spiele sind anspruchsvoll. Aber auch Mitspieler, die das Spiel schon kannten, halfen den Neulingen gerne weiter.

Nicht alle Spiele kommen bei den „Fast-Profis“ auf den Tisch. Manchmal fängt die Gruppe ein Spiel an, merkt nach kurzer Zeit "das ist nichts"und räumt es wieder weg. „Es gibt nur wenige Spiele, die man über längere Zeit spielt und die das Zeug zum Klassiker haben“. Die Kurzlebigkeit unserer Gesellschaft macht offensichtlich auch vor der Spielewelt nicht Halt. Am Samstag war man für lange Strategie-Schlachten bestens gewappnet. Erfahrungsgemäß dauert der jährliche Spielenachmittag bis spät in die Nacht. So auch am Samstag. Ausreichend Getränke und belegte Brötchen sorgten dafür, dass keine Spielerin und kein Spieler auf dem Weg zum Sieg verdurstete oder verhungerte und dass keine strategische Entscheidung von trockener Kehle oder knurrendem Magen beeinflusst wurde.

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