Brunnenwasser für das Hallenbad

SCHERMBECK Die Versorgung des Hallenbades mit Eigenwasser ist ein großer Schritt auf dem Weg zur Kosteneinsparung. Die Anlage wurde im Dezember fertig gestellt.

von Von Helmut Scheffler

, 10.01.2008, 14:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Daniel Schulte, Leiter des Hallenbades, vor der Anlage, in der dem Brunnenwasser Eisen entzogen wird.

Daniel Schulte, Leiter des Hallenbades, vor der Anlage, in der dem Brunnenwasser Eisen entzogen wird.

Die Schermbecker Brunnenbaufirma Lage erhielt im Sommer den Zuschlag für den Umbau. In 60 Metern Tiefe fand sie Wasser. Während der Schließungszeit des Hallenbades konnte die Brunnenwasseranlage an das bestehende Wasserversorgungsnetz der RWW angeschlossen werden. Die Gesamtkosten beliefen sich auf rund 40 000 Euro. Um den erhöhten Betrag zu sichern, musste eine außerplanmäßige Ausgabe vorgenommen werden.

Maik Rexforth, Leiter der Finanzverwaltung im Rathaus, geht davon aus, dass etwa 12 bis 13 000 Euro jährlich eingespart werden. "Dann würde sich die Anlage in etwa vier Jahren amortisiert haben." 9300 Kubikmeter Wasser dürfen jährlich aus dem Brunnenwasser fürs Hallenbad entnommen werden. Der Kreis Wesel hat das Brunnenwasser untersucht. "Das Wasser", so Rexforth, "ist einwandfrei gewesen." Künftig würden regelmäßig Kontrollen stattfinden. Einmal monatlich werde das Wasser sowieso vom Gesundheitsamt untersucht.  

Das Hallenbad ist montags bis freitags ab 6.30 Uhr geöffnet, montags bis 18 Uhr, dienstags bis freitags bis 21 Uhr. Samstags kann das Hallenbad zwischen 8 und 16 Uhr besucht werden, sonntags zwischen 8 und 13 Uhr.

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