Bürgermeister Lambert Lütkenhorst besuchte Israel

Kommunalkongress

Lambert Lütkenhorst war in der vergangenen Woche auf Reisen. Zusammen mit Ludwig Küpers nahm er an einem Kommunalkongress in Jerusalem teil. Lütkenhorst besuchte während seines Aufenthalts auch die Dorstener Partnerstadt Hod Hasharon - und wurde Zeuge der bedrückenden Stimmung vor Ort.

DORSTEN

von Von Stefan Diebäcker

, 15.11.2012, 15:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Neben Jerusalem besuchte Lütkenhorst auch die Dorstener Partnerstadt Hod Hasharon, die etwa 20 Minuten von Tel Aviv entfernt liegt. Dort herrschte laut Lütkenhorst ebenfalls eine bedrückende Stimmung. Eigentlich hätte der Bürgermeister am jährlichen Gedenktag Ron Arads teilnehmen sollen. Dieser fiel dann aber wegen des schlechten Wetters und wegen der akuten Bedrohungslage aus. Trotzdem ist Lambert Lütkenhorst hinsichtlich der partnerschaftlichen Entwicklungen positiv gestimmt: Gerade im Bereich der Energiewende und des Umweltschutzes bestehe eine Menge Gesprächsbedarf. So sei für das erste Halbjahr 2013 ein Besuch einer israelischen Delegation in Dorsten geplant. Hinzukommen sollen auch Vertreter der Stadt Freiburg, eine der umwelttechnisch fortschrittlichsten Städte Deutschlands, sowie Mitglieder der Energiegenossenschaft.

Mit ihnen zusammen soll über Themen wie Windkraft, Solarenergie und Kläranlagen diskutiert werden. Das Thema Umweltschutz war auch Bestandteil des Kongresses in Jerusalem. Lütkenhorst selbst nahm am runden Tisch „Grüne Städte“ teil. Auch wenn sich die bedrohliche Lage „wie ein roter Faden“ durch den Kongress zog, ergaben sich laut Lütkenhorst neue Themen, die das partnerschaftliche Verhältnis langfristig intensivieren könnten.

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