Hochwasser

Bürgermeister Stockhoff: „Helfen ist wichtig, aber bitte koordiniert“

Zahlreiche Dorstener haben sich in den letzten Tagen an die Stadtverwaltung gewandt, weil sie Hochwasser-Opfern helfen möchten.
Wasser läuft bei Heimbach an einem Haus vorbei den Hang hinunter. Viele Dorstener wollen Opfern des Hochwassers mit Spenden helfen. © picture alliance/dpa

Bürgermeister Tobias Stockhoff freut sich laut einer Pressemitteilung der Stadt natürlich über die enorme Hilfsbereitschaft. „Es ehrt viele Dorstenerinnen und Dorstener, jetzt den Menschen mit Kleider- oder Möbelspenden in den betroffenen Regionen helfen zu wollen. Das zeigt einmal mehr, dass uns in Dorsten das Leid anderer Menschen nicht egal ist.“

Der Bürgermeister sagt aber auch: „Helfen ist wichtig. Aber bitte nur koordiniert. Das ist jetzt der oberste Grundsatz.“

Tobias Stockhoff bittet deshalb um Verständnis, dass Hilfe durch Spenden nur in Abstimmung mit den betroffenen Städten und Kreisen erfolgen kann. „Es hilft überhaupt nicht, wenn jetzt alle Kleidung, Möbel und andere Gegenstände sammeln und mit Lkw-Konvois die Verkehrswege in den betroffenen Regionen lahmlegen“, sagt er und stellt klar: „Fahren Sie bitte unter keinen Umständen auf eigene Faust in die betroffenen Gebiete.“

Hilfe muss organisiert sein

Auch eine Krise, so der Bürgermeister in der Mitteilung weiter, will organisiert werden, damit Hilfe in den Katastrophengebieten effektiv ankommt und nicht für zusätzliche Probleme sorgt und z.B. zu überfüllten Straßen und Lagerstätten führt. „Aktuell unterstützen die Kommunen und Menschen in den benachbarten Kreisen von betroffenen Städten und Kreisen effektiv und vorbildlich.“

Die Stadt Dorsten hat eine Anfrage beim Kreis Recklinghausen gestellt, um die Hilfe besser zu koordinieren. Sobald nähere Einzelheiten vorliegen, werde es dazu Informationen geben.

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