Corona-Tests am Dorstener Gymnasium - Ergebnisse liegen vor

Coronavirus

Nach der Erkrankung von zwei Lehrern sind 245 Schüler des St.-Ursula-Gymnasiums in Dorsten auf das Coronavirus getestet worden. Jetzt liegen die Ergebnisse vor.

Dorsten

, 22.09.2020, 12:17 Uhr / Lesedauer: 1 min
245 Schüler des St.-Ursula-Gymnasiums sind letzte Woche auf das Coronavirus getestet worden.

245 Schüler des St.-Ursula-Gymnasiums sind letzte Woche auf das Coronavirus getestet worden. © picture alliance/dpa

Fünf Lehrkräfte des Gymnasiums St. Ursula befinden sich in Quarantäne. Zwei wurden positiv auf das Coronavirus getestet, drei bleiben vorsorglich zu Hause. Doch dann schlug bei einigen Schülern die Corona-Warn-App Alarm. Und so wurden am letzten Mittwoch 245 Mädchen und Jungen auf das Virus getestet.

Fast eine Woche später teilte Schulleiterin Elisabeth Schulte Huxel am Dienstag mit: „Die Tests aller bei uns getesteten Schülerinnen und Schüler sind negativ.“ Schulte Huxel hatte letzte Woche betont, dass das St.-Ursula-Gymnasium wie alle Schulen in Dorsten einen hohen Aufwand betreibe, um das gesundheitliche Risiko für Lehrer und Schüler zu minimieren.

Tests auf freiwilliger Basis

Die Abstriche am Gymnasium St. Ursula erfolgten auf freiwilliger Basis. Sie wurden jenen Schülern angeboten, die von den positiv getesteten Lehrkräften unterrichtet wurden. Dr. Jutta Hullmann, Leiterin des Kreisgesundheitsamtes, sagte auf Anfrage: „Wir konnten im St.-Ursula-Gymnasium die Kontaktpersonen der Kategorie 1 gut identifizieren. Diese haben eine Ordnungsverfügung erhalten und wurden direkt getestet.“

Auch die Kinder, deren Warn-App aktiv wurde, seien automatisch getestet worden. „Wir haben die Quellensuche jedoch aufgrund der neuen Fakten und der Dringlichkeit, die sich in Einrichtungen ergibt, in diesem Fall erweitert“, erklärte Dr. Jutta Hullmann. Mit dem Ergebnis, dass sich kein Schüler infiziert hat.

Die Dorstener Schulen sind „Übererfüller“

„Das überrascht mich nicht wirklich“, sagt Schulleiterin Elisabeth Schulte Huxel. „Die Hygienevorschriften werden umgesetzt und von allen diszipliniert befolgt.“ Die Dorstener Schulen seien, so ihr Eindruck, in dieser Hinsicht „Übererfüller“.

„Die genaue Dokumentation über Sitzpläne für jede Lerngruppe am Gymnasium St. Ursula hat, so das Gesundheitsamt, bei der Kontaktnachverfolgung wesentlich geholfen“, betont Elisabeth Schulte Huxel. Die dringende Empfehlung, den Mund-Nase-Schutz auch während des Unterrichts zu tragen, habe wesentlich dazu beigetragen, eine Ansteckung zu vermeiden und die Verbreitung des Virus zu stoppen, wurde ihr vonseiten des Gesundheitsamtes bestätigt. „Deswegen wird das Tragen der Maske weiterhin auch zu unserem schulischen Alltag selbstverständlich dazugehören.“

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