Coronakrise: Gastronomen dürfen wieder öffnen - Maas-Timpert im TV

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Restaurants dürfen ab Montag wieder öffnen. Ganz so schnell wird‘s beim Restaurant Maas-Timpert nicht gehen. Die Erleichterung ist dennoch groß - und ein Fernsehauftritt steht auch an.

Dorsten

, 06.05.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Eine Branche atmet auf. Ab Montag (11. Mai) dürfen Restaurants wieder öffnen - unter Einhaltung von Hygienevorgaben und Abstandsregeln. Auf Selbstbedienungsangebote mit offenen Lebensmittelgefäßen müssen Kunden vorerst verzichten.

„Es ist sehr erleichternd, dass die Ungewissheit jetzt endlich weg ist“, sagt Sebastian Surray, Küchenchef im Restaurant Maas-Timpert. „Klar ist da auch immer noch die Befürchtung, dass die Zahl der Neuinfektionen wieder ansteigt und dann womöglich alles rückgängig gemacht wird. Aber es ist jetzt erst mal einfach schön zu wissen, dass wir wieder aufmachen dürfen.“

Der Shutdown der Gastronomie sei anfangs schon ein Schock gewesen, sagt Surray. „Wobei wir uns auch schon ein bisschen darauf einstellen konnten, weil man ja gesehen hat, was in anderen Ländern los ist und somit klar war, dass wir auch irgendwann dran sind.“

98 Prozent der Betriebe in NRW in Kurzarbeit

Nach Angaben des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands NRW liegt die Kurzarbeit-Quote im Gastgewerbe in Nordrhein-Westfalen bei 98 Prozent. Auch Maas-Timpert hat Kurzarbeit angemeldet. „Als wir wussten, dass der Shutdown kommt, haben wir sofort alles runtergefahren, um zum Beispiel auch die Stromkosten so niedrig wie möglich zu halten“, so Surray.

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Eine Wiedereröffnung von heute auf morgen ist da nicht möglich. Nach der langen Hängepartie müssen jetzt erst einmal die neuen Hygienevorschriften umgesetzt, Räume und Außenbereich zur Einhaltung der Abstandsregeln hergerichtet, Lieferketten reaktiviert und Gerichte gekocht werden. Zum 15. Mai will man bei Maas-Timpert dann erstmals wieder Gäste empfangen.

Während des Shutdowns wurden unter anderem die Außenanlangen in Schuss gebracht, die Speisekarte überarbeitet und neue Gerichte entworfen. Den Kontakt zur Kundschaft hielten die Küchenchefs vor allem über Social Media. So bot die Zwangspause zumindest Gelegenheit, sich um Dinge zu kümmern, die im stressigen Restaurant-Alltag manchmal hintenanstehen.

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Abhol- und Lieferdienste bot das Lokal vereinzelt an Wochenenden an. Aber nur in begrenztem Umfang, weil unklar war, wie dieser Service angenommen wird und ob es sich rentiert, dafür Kühlhäuser und Co. wieder anzuschalten und den Kostenapparat hochzufahren.

Dem Bundesinstitut für Risikobewertung ist bislang übrigens kein Fall bekannt, bei dem sich Menschen durch Kontakt mit Lebensmitteln mit dem Coronavirus infiziert haben. Auch bei Importwaren sei eine Infektion nach derzeitigem Wissensstand unwahrscheinlich.

Mein Lokal, dein LokaL

Maas-Timpert nächste Woche im TV

  • Das Restaurant Maas-Timpert ist in der kommenden Woche (11. bis 15 Mai) bei der Show „Mein Lokal, dein Lokal“ auf Kabel Eins zu sehen.
  • In der Show konkurrieren fünf Restaurants um einen goldenen Teller und 3000 Euro Preisgeld. Bei laufendem Betrieb - die Folgen wurden im Februar abgedreht - findet in jedem Lokal ein Testessen statt. Die Wirte bewerten sich gegenseitig.
  • Mit diesen Lokalen nimmt es Maas-Timpert auf: „Gute Stube“ im Parkhotel Herne, „Bahnhof Nord“ in Bottrop, „Firebowl“ in Gelsenkirchen und „Pia‘s“ in Mülheim an der Ruhr.
  • Die Folgen laufen immer um 17.55 Uhr. Am Donnerstag (14.5.) wird die Folge ausgestrahlt, in der die Wirte im Dorstener Traditionshaus zu Gast sind.
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