Coronavirus: Bürgermeister bittet Eltern, gemeinsam Lösungen zu suchen

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Für berufstätige Eltern von Kita- und Schulkindern brechen schwere Zeiten heran. Wie können sie ihre Kinder unterbringen? Dazu ein paar Informationen von Bürgermeister Tobias Stockhoff.

von Dienste

Dorsten

, 15.03.2020, 19:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Mia, Mathilda, Sophia und Josefine müssen zuhause bleiben. Alle Kitas und Schulen in Dorsten sind geschlossen.

Mia, Mathilda, Sophia und Josefine müssen zuhause bleiben. Alle Kitas und Schulen in Dorsten sind geschlossen. © picture alliance/dpa

Um mögliche Lücken in Infektionsketten mit dem Corona-Virus zu schaffen, bleiben alle Schulen in Dorsten ab Montag zunächst bis zum Ende der regulären Osterferien (19. April) geschlossen. Für alle Einrichtungen der Kindertagesbetreuung (Kitas, Kindertagespflege, Heilpädagogische Einrichtungen oder Betreuungen in besonderen Fällen) hat die Landesregierung ab Montag ein Betretungsverbot angeordnet.

Bürgermeister Tobias Stockhoff weiß um die sich daraus ergebende große Herausforderung für Eltern, für eine Betreuung ihrer Kinder zu sorgen. Er bittet diese Eltern um Verständnis, dass die Notbetreuung nicht ausgeweitet werden kann. Schließlich sollen die Notgruppen in Schulen und Kindergärten von möglichst wenig Kindern besucht werden, um mögliche Ansteckungen untereinander einzuschränken.

Lösungen mit anderen Eltern entwickeln

Der Bürgermeister sagt: „Bitte versuchen Sie, mit anderen Eltern Lösungen zu entwickeln. Vielleicht ist es möglich, sich mit der Betreuung Ihrer Kinder abzuwechseln. Wir Dorstenerinnen und Dorstener können jetzt beweisen, dass wir in dieser sehr herausfordernden Zeit zusammenstehen. Bitte helfen Sie mit, dass wir die Menschen, die wegen des Corona-Virus besonders gefährdet sind, schützen können.“

So sieht es in den Schulen aus

Alle Schulen in Dorsten (auch die privaten) bleiben ab Montag und zunächst bis zum Ende der regulären Osterferien (19. April) geschlossen. Am Montag und Dienstag (16. und 17. März) gilt eine Übergangsfrist, in der Kinder noch in den Schulen betreut werden können. Im Sinne der Infektionsvorsorge gilt aber auch die dringende Bitte, Kinder möglichst nicht zur Schule zu schicken.

Ausnahmen: Ab Mittwoch (18. März) wird durch Schule und OGS eine Notbetreuung angeboten für Kinder der Klassen 1 bis 6, deren Eltern in unverzichtbaren Schlüsselstellungen tätig sind. Die Regelung gilt ausschließlich für unmittelbar unverzichtbar tätige Personen. Ein Beispiel: Der Techniker eines Energieversorgers, der das Funktionieren der Netze gewährleistet, ist unverzichtbar, nicht aber ein Verwaltungsmitarbeiter des gleichen Energieversorgers.

Formular ausfüllen, vom Arbeitgeber unterschreiben lassen

Wer eine Notbetreuung benötigt, muss ein Formular ausfüllen und vom Arbeitgeber unterschreiben lassen, das in den Schulen erhältlich ist oder auf der Homepage der Stadt Dorsten heruntergeladen

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