Coronavirus: Geringe Nachfrage nach Plätzen in Notgruppen in Kitas und OGS

Coronavirus

Dorstens Eltern reagieren besonnen. Sie wissen sich wohl zu helfen. Denn die Nachfrage nach den Notgruppenplätzen in Kindertageseinrichtungen oder in den OGS der Schulen ist gering.

Dorsten

, 17.03.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dorstens Kitas und Schulen wurden wegen Corona geschlossen.

Dorstens Kitas und Schulen wurden wegen Corona geschlossen. © dpa

Auf Anfrage sagte Stadtsprecher Ludger Böhne am Montag: „Die Möglichkeit für Eltern in unverzichtbaren Schlüsselstellungen, eine Notbetreuung in Schulen (bis Klasse 6) oder in Tageseinrichtungen wahrzunehmen, wurde am heutigen Montag nur wenig in Anspruch genommen.“

Nachfrage für 25 Kinder besteht

Von 37 Kindertagesstätten hätten sich bislang nur 20 zurückgemeldet. „Nach deren Angaben wurden am Montag insgesamt nur zehn Kinder betreut, für etwa 15 weitere wurde Bedarf in den nächsten Tagen angemeldet.“

In sämtlichen Schulen (die Rückmeldungen liegen vollständig vor) sei ein Betreuungsbedarf für bis zu 45 Kinder angemeldet. Das Notgruppenangebot gilt nur für Eltern in Schlüsselpositionen oder in besonderen Situationen, wie die Stadt auf ihrer Homepage erläutert. Alleinerziehende Berufstätige gehören uneingeschränkt zur Zielgruppe,

„Systemrelevante“ arbeiten bei der Feuerwehr oder Polizei

Für Ehepaare gilt das Angebot nur, wenn beide Elternteile beruflich unverzichtbar sind für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Versorgung, Sicherheit und Ordnung. Als „systemrelevant“ gelten Berufsgruppen aus dem medizinischen Bereich, Versorgung, Justiz, Polizei, Feuerwehr, Erzieherinnen/Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer.

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